VORWÜRFE GEGEn kita: Kind im Wald verloren, jetzt reagiert die Stadt
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VORWÜRFE GEGEn kitaKind im Wald verloren, jetzt reagiert die Stadt

Nachdem ehemalige Mitarbeiterinnen in einem Artikel harsche Vorwürfe gegenüber der Kita-Kette Globegarden geäussert hatten, reagiert nun die Stadt Zürich.

Im Onlinemagazin «Republik» erhoben ehemalige Mitarbeiterinnen schwere Vorwürfe gegen die Kinderkrippen-Kette.

Im Onlinemagazin «Republik» erhoben ehemalige Mitarbeiterinnen schwere Vorwürfe gegen die Kinderkrippen-Kette.

Andy Falconer / Unsplash

«Wir werden die Krippenleitung mit den Vorwürfen konfrontieren und eine Stellungnahme einfordern», sagte eine Sprecherin der Stadt gegenüber dem «Tages-Anzeiger» vom Donnerstag.

Auslöser für die Befragung ist ein Artikel im Onlinemagazin «Republik» vom Mittwoch, in dem ehemalige Mitarbeiterinnen schwere Vorwürfe gegen die Kinderkrippen-Kette erhoben. Sie klagten über schlechte Arbeitsbedingungen und chronischen Personalmangel, wodurch es immer wieder gefährliche Situationen gebe.

Kind im Wald verloren, Baby vom Wickeltisch gefallen

So sei etwa ein Baby von einem Wickeltisch gefallen, ein anderes Kind sei im Wald verloren gegangen. Ausserdem werde beim Essen gespart, um die Kosten tief zu halten.

Globegarden ist der grösste Anbieter von Kindertagesstätten in der Schweiz. Gegenwärtig betreut das Unternehmen schweizweit rund 2500 Kinder. Alleine in der Stadt Zürich gibt es 27 Filialen. (sda)

Update Dezember 2020

In mehreren Artikeln kritisierte das Online-Magazin Republik die Kita-Kette Globegarden scharf. Auch ein Rechtsstreit mit Thalwil wird thematisiert. Im November 2020 gab das Verwaltungsgericht Zürich bezüglich des strittigen Betreuungsschlüssels nun aber Globegarden recht: Die Sozialbehörde Thalwil habe bei Kontrollen das rechtliche Gehör verletzt und Berichte nicht genügend überprüft. Die Gemeinde muss die Verfahrenskosten tragen und Globegarden mit 8000 Franken entschädigen.

(SDA)

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