Aktualisiert 19.12.2006 06:15

Kind isst acht Tage lang Erde

Ein acht Jahre alter Junge hat in Brasilien acht Tage in einem sechs Meter tiefen Erdloch überlebt. Das Kind wurde nur durch Zufall aus seinem Verlies befreit.

Wie Medien gestern berichteten, wurde der Junge bereits am Samstag auf einem verlassenen Grundstück der Provinzhauptstadt Goiania im zentralen Bundesstaat Goias von einem Mann entdeckt, dem Kleidungsfetzen des Kindes am Rand des Erdlochs aufgefallen waren.

Das Kind war in das Loch gefallen, als es zu einem Spielkameraden unterwegs war. Es konnte sich nicht selbst heraushelfen, und seine Hilfeschreie hörte niemand.

Den Angaben zufolge überlebte der Junge nur, weil er Regenwasser trank und Erde ass. Er sei nun in einer Klinik unter Beobachtung.

Dem Jungen gehe es den Umständen entsprechend gut, hiess es. «Er fühle sich noch sehr hungrig und hat zudem ein tiefes emotionales Trauma erlitten», sagte einer der Ärzte.

(sda)

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