Aktualisiert

Kinder kommen zu leicht an Drogen

Den Schweizer Kindern geht es verhältnismässig gut. Bei der Bildungssituation und dem Schutz vor Drogen und Übergewicht stellt die Unicef aber schlechte Noten aus.

In Sachen Bildung steht der Schweizer Nachwuchs im Vergleich zu anderen Industrieländern schlecht da. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung der Unicef, die sich auch auf die Daten der letzten Pisa-Studie stützt. Auch was das Risiko vor Drogen- und Alkoholsucht sowie Übergewicht betrifft, haben Helvetiens Halblinge das Nachsehen. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen verglich die Situation der Kinder in 21 führenden Industriestaaten.

«Der wahre Massstab für den Zustand einer Nation zeigt sich darin, wie gut es den Kindern im Land geht», sagt Elsbeth Müller, Geschäftsleiterin von Unicef Schweiz. An diesem Kriterium gemessen befindet sich die Schweiz dennoch in gutem Zustand – insgesamt belegt sie den sechsten Rang. Auf dem ersten Platz stehen die Niederlande, gefolgt von den Ländern Skandinaviens und von Spanien. Diese Nationen bieten laut Unicef allesamt gute Gesundheitseinrichtungen und medizinische Betreuung. Am schlechtesten geht es den Sprösslingen in Grossbritannien und den USA.

(raf/AP)

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