Aktualisiert 09.06.2019 08:52

Stress am Steuer

Kinder steigern die Unfallgefahr im Auto

62 Prozent der Eltern sind am Steuer unkonzentriert, wenn sich die Hinterbänkler zoffen. Intelligente Fahrerassistenz-Systeme sollen Abhilfe schaffen.

von
lab/pd
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Stress für Fahrer und folglich auch für die Zappelphilipps auf der Rückbank: Machen die kleinen Racker Krawall, missachten laut einer Nissan-Studie 20 Prozent der FahrerInnen schon mal eine Verkehrsregel oder ein Verkehrszeichen.

Stress für Fahrer und folglich auch für die Zappelphilipps auf der Rückbank: Machen die kleinen Racker Krawall, missachten laut einer Nissan-Studie 20 Prozent der FahrerInnen schon mal eine Verkehrsregel oder ein Verkehrszeichen.

Nissan
Sogar 62 Prozent geben in der Umfrage an, dass ihre Konzentration darunter leidet, wenn die Kinder auf der Rückbank spielen, streiten oder sich einfach nur daneben benehmen.

Sogar 62 Prozent geben in der Umfrage an, dass ihre Konzentration darunter leidet, wenn die Kinder auf der Rückbank spielen, streiten oder sich einfach nur daneben benehmen.

Nissan
Meist kommen Familien durch den Stress erst später oder schlecht gelaunt am Ziel an, auch weil sich der Fahrer manchmal mit dem Partner oder anderen Verkehrsteilnehmern streitet. Gute (Ferien-)laune ade!

Meist kommen Familien durch den Stress erst später oder schlecht gelaunt am Ziel an, auch weil sich der Fahrer manchmal mit dem Partner oder anderen Verkehrsteilnehmern streitet. Gute (Ferien-)laune ade!

Nissan

Wer in diesen Tagen im Pfingstverkehr unterwegs ist, kennt das nur zu gut: Der sonst so liebe Nachwuchs kann die Nerven der Eltern auf langen Autofahrten auf eine harte Probe stellen: Bei sechs von zehn Eltern leidet die Konzentration, wenn die Kinder auf der Rückbank spielen, streiten oder sich daneben benehmen, zeigt das Resultat einer Umfrage von Nissan in Deutschland. Ein Fünftel, also 20 Prozent, gab in einer Umfrage sogar zu, dass sie in der Folge die Verkehrsregeln vernachlässigen.

Das heisst: «Die Eltern wenden die Augen von der Strasse ab oder nehmen die Hände vom Lenkrad» so Nissan. «Der Blinker wird nicht gesetzt, die Fahrspur versehentlich verlassen oder sogar eine rote Ampel überfahren.»

Wutanfälle, Weinen und Geschrei

Doch was sind eigentlich die grössten Stress- und Störfaktoren auf der Rückbank? Angeführt wird die Liste von Wutanfällen mit Weinen und Geschrei (67 Prozent). Es folgen Streitigkeiten zwischen Geschwistern oder Freunden im Fond (60 Prozent) und Tritte gegen die Rückenlehne des Fahrersitzes (45 Prozent).

In ihrer Verzweiflung greifen Eltern zu verschiedensten Massnahmen: 18 Prozent delegieren das Fahren an eine andere Person, elf Prozent nutzen öffentliche Verkehrsmittel und neun Prozent meiden generell Autobahnen oder viel befahrene Strassen, wenn sie mit Kindern unterwegs sind. Die meisten Eltern setzen aber darauf, die Sprösslinge zu beschäftigen: mit Smartphones und Tablets (34 Prozent), Musik (52 Prozent) sowie Spielzeug oder Büchern (55 Prozent).

Aber auch moderne Fahrzeugtechnik kann Eltern dabei helfen, entspannter ans Ziel zu kommen. Knapp die Hälfte der Eltern (48 Prozent) ist dank Fahrerassistenzsystemen wie autonomer Notbremsassistent, Spurhalteassistent oder Tempomat gelassener unterwegs. Bei 25 Prozent beeinflussen Fahrhilfen die Wahl eines neuen Autos.

Sicheres Fahren hat oberste Priorität

«Eltern wissen, dass Familienausflüge nicht immer einfach sind und für den Fahrer eine stressige Zeit bedeuten können», erklärt Jean-Philippe Roux, General Manager Crossovers bei Nissan Europe. «Sicheres Fahren und Konzentration sollten für den Fahrer immer oberste Priorität haben. Wenn er in einem Auto unterwegs ist, dessen Technologie potenziell gefährliche Situationen vorhersagen und verhindern kann, sorgt das für mehr Ruhe am Steuer und hilft ihm, sich voll und ganz auf die Strasse zu konzentrieren.»

Ein Beispiel dafür ist der Nissan ProPILOT. Das intelligente Fahrerassistenzsystem unterstützt beim Lenken, Beschleunigen und Bremsen auf der Autobahn – ob nun im Stau oder bei schnelleren Fahrten. Dadurch wirkt der ProPILOT Müdigkeit und Stress im Alltag entgegen und trägt zur Verkehrssicherheit bei. Das System ist bereits seit Anfang 2018 für den vollelektrischen Nissan Leaf verfügbar und hält jetzt auch Einzug in den Crossover Qashqai. Im Laufe des Jahres soll der X-Trail noch folgen.

Weitere nützliche Assistenzsysteme sind unter anderem ein intelligenter Notbremsassistent, der Unfälle vollständig vermeiden oder zumindest deren Folgen minimieren kann, der Around View Monitor mit der beim Einparken nützlichen 360-Grad-Rundumsicht sowie ein Querverkehrswarner, der beim Parken und Rückwärtsfahren auf querenden Verkehr hinweist.

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