Luzern: Kinderparlament fordert bessere Spielplätze
Aktualisiert

LuzernKinderparlament fordert bessere Spielplätze

Beim Spielen darf nicht gespart werden – das forderte das Luzerner Kinderparlament gestern an seiner Session.

von
Gianni Walther
Die Vertreter des Kinderparlaments an der gestrigen Session.

Die Vertreter des Kinderparlaments an der gestrigen Session.

In einem Punkt waren sich die rund 35 Kinder des Kinderparlaments (Kipa) an der gestrigen Session einig: Die Spielplätze in Luzern dürften nicht Schritt für Schritt verlottern. «Gute Spiel- und Pausenplätze sind wichtig, da sollte man nicht sparen», sagte ein Vertreter des Kipas. Wegen Budgetkürzungen können momentan beschädigte oder defekte Spiel­geräte grundsätzlich nicht ersetzt werden. Ende letzten Jahres haben Vertreter von SP und Grünen beim Stadtrat einen Vorstoss eingereicht, der die Aufhebung dieser Sparmassnahmen fordert. Dieser Vorstoss wird nun auch vom Kipa unterstützt. Kipa-Götti Philipp Federer begrüsst den Entscheid: «Ich freue mich, dass die Kinder dieses Anliegen unterstützen.»

Mit einer menschlichen Pyramide zum Einstieg präsentierten die Schüler des Schulhauses Moosmatt ihr Projekt «Zirkus im Moosmatt» – ein weiteres Traktandum an der gestrigen Sitzung. Die Schüler wollen einen eigenen Zirkus auf die Beine stellen und nach eifrigen Proben Besuchern ihre einstudierten Kunststücke vorführen. Das Kipa beschloss, den Zirkus mit einem kleinen Zustupf zu unterstützen. Die Leiterin des Kipa, Miriam Scammacca, zeigte sich erfreut über den Ablauf der Session: «Die Kinder haben gute Arbeit geleistet.» Beim Osterspiel konnten sich die Kinder nach getaner Arbeit verdienterweise austoben.

Deine Meinung