Kinderporno: Ermittlungen in der Zentralschweiz

Aktualisiert

Kinderporno: Ermittlungen in der Zentralschweiz

Bei einer landesweit koordinierten Aktion gegen Kinderpornographie im Internet sind auch in der Zentralschweiz fast drei Dutzend Verdächtige - darunter ein Lehrer - ins Visier der Fahnder geraten.

Es wurde umfangreiches Material beschlagnahmt. Wie die zuständigen Organe am Freitag mitteilten, wird in den Kantonen Luzern, Zug, Schwyz und Uri gegen 33 Personen ein Verfahren wegen Kinderpornographie geführt.

Die 22 Männer, die im Kanton Luzern der Kinderpornographie verdächtigt werden, sind zwischen 22 und 58 Jahren alt. 20 von ihnen sind Schweizer. In zwei Fällen wurde die Untersuchungshaft angeordnet.

Die Angeschuldigten gehören den verschiedensten Berufen an. Unter ihnen befindet sich ein Oberstufenleher, ein Jugendarbeiter und ein Junioren-Fussballtrainer. Diese Ermittlungen hätten erste Priorität, schreiben die Strafuntersuchungsbehörden.

Keine Staatsangestellten in Zug

Im Kanton Zug konzentrieren sich die Ermittlungen auf sechs Männer im Alter zwischen 28 und 52 Jahren. Sie üben technische und kaufmännische Berufe aus und stehen nicht im öffentlichen Dienst. Alle sind mittlerweilen wieder aus der Haft entlassen worden.

Eine der verdächtigten Personen weise einschlägige Vorakten auf, heisst es in der Mitteilung der Zuger Polizei. Zwei Beschuldigte hätten pädosexuelle Neigungen eingestanden. Konkrete Übergriffe hätten ihnen nicht nachgewiesen werden können.

Im Kanton Schwyz stehen vier Männer im Alter von 35 bis 39 im dringenden Verdacht, verbotenes Foto- und Filmmaterial mit Kinderpornographie erworben zu haben. Im Kanton Uri gibt es einen Verdächtigen.

(sda)

Deine Meinung