Kindersterblichkeit bleibt trotz Fortschritten hoch
Aktualisiert

Kindersterblichkeit bleibt trotz Fortschritten hoch

Trotz besserer
Gesundheitsvorsorge
sterben täglich weltweit
mehr als 26 000 Kinder
unter fünf Jahren.
Dies schreibt Unicef in
ihrem Jahresbericht.

Viele Babys sterben bereits bei der Geburt, andere an Lungenentzündung, Malaria oder Aids. Die höchste Kindersterblichkeit haben Sierra Leone, Angola sowie Afghanistan.

Die positive Meldung: Seit 1990 ist die Kindersterblichkeit in einem Drittel der 50 ärmsten Länder um 40 Prozent zurückgegangen. Dies dank besserer Aufklärung und weil die Dörfer stärker mit einbezogen werden.

Mit zusätzlichen Mitteln von zwei bis drei Dollar pro Einwohner liesse sich laut Unicef die Kindersterblichkeit um 30 Prozent verringern. Einfache Massnahmen wie Impfen, Stillen oder imprägnierte Moskitonetze verbesserten die Überlebenschancen. Zudem müssten mehr Arme Zugang zu Medikamenten bekommen.

Fussball-Star David Beckham ist zurzeit als Unicef-Sonderbotschafter in Sierra Leone unterwegs.

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