Luzerner Primarschüler starten Anti-Litteringaktion - Kinderzeichnungen gegen Littering auf Spielplätzen
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Luzerner Primarschüler starten Anti-Litteringaktion Kinderzeichnungen gegen Littering auf Spielplätzen

Kinder der Stadt Luzern ärgerten sich über Abfälle und Zigarettenstummel auf den Spielplätzen. Nun haben sie als Anti-Littering Projekt verschiedene Sujets gezeichnet und an Abfalleimern angebracht.

von
Astrid Winiker
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Dieses Siegersujet wurde gekürt beim Mal-Wettbewerb für das Anti-Littering-Projekt und ziert nun einen von vielen Abfalleimern. Das Projekt wurde vom Kinderparlament der Stadt Luzern zusammen mit der Quartierarbeit lanciert.

Dieses Siegersujet wurde gekürt beim Mal-Wettbewerb für das Anti-Littering-Projekt und ziert nun einen von vielen Abfalleimern. Das Projekt wurde vom Kinderparlament der Stadt Luzern zusammen mit der Quartierarbeit lanciert.

Stadt Luzern
Beim Mal-Wettbewerb für das Anti-Littering-Projekt haben 340 Kinder Vorschläge für die Gestaltung der Folien eingereicht. Diese Folien wurden an elf Spielplätzen in Luzern angebracht und sollen Rauchende daran erinnern, die Zigarettenstummel und Abfälle in den Abfalleimern zu entsorgen.

Beim Mal-Wettbewerb für das Anti-Littering-Projekt haben 340 Kinder Vorschläge für die Gestaltung der Folien eingereicht. Diese Folien wurden an elf Spielplätzen in Luzern angebracht und sollen Rauchende daran erinnern, die Zigarettenstummel und Abfälle in den Abfalleimern zu entsorgen.

Stadt Luzern
Die Kinder der Stadt Luzern ärgerten sich über Abfälle und Zigarettenstummel, die auf den Spielplätzen lagen und wandten sich ans Kinderparlament der Stadt Luzern. Mittels diesen Zeichnungen auf den Abfalleimern wollen die Kinder auf das Anliegen aufmerksam machen.

Die Kinder der Stadt Luzern ärgerten sich über Abfälle und Zigarettenstummel, die auf den Spielplätzen lagen und wandten sich ans Kinderparlament der Stadt Luzern. Mittels diesen Zeichnungen auf den Abfalleimern wollen die Kinder auf das Anliegen aufmerksam machen.

Stadt Luzern

Darum gehts

  • Kinder der Stadt Luzern ärgerten sich über Abfälle und Zigarettenstummel auf den Spielplätzen.

  • Sie wandten sich an das Kinderparlament, welches daraufhin mit der Quartierarbeit ein Anti-Littering-Projekt lancierte.

  • Bei einem Mal-Wettbewerb konnten Kinder ihre gezeichneten Sujets einschicken.

  • Die Siegersujets wurden als in der Nacht leuchtende Folien an den Abfalleimern der Spielplätze angebracht.

  • Auch Plakate sollen auf das Anliegen aufmerksam machen.

Auf den Kinderspielplätzen ein Rauchverbot durchzusetzen, wird wohl nicht gelingen. Für saubere Spielplätze ohne Zigarettenstummel setzen sich nun Kinder der Stadt Luzern ein. Sie wollen damit Menschen auf das Thema sensibilisieren, wie es in einer Mitteilung der Stadt Luzern heisst. Dazu sind nun Abfalleimer auf den Spielplätzen mit Folien beklebt worden. Die Motive haben die Kinder selbst gezeichnet.

Kinder ärgerten sich über Abfall und stinkende Zigarettenstummel

Auslöser für die Aktion waren die Kinder vom Spielnachmittag im Dammgärtli an der Baselstrasse. Sie hätten sich regelmässig geärgert über den liegengelassenen Abfall und stinkende Zigarettenstummel auf dem Spielplatz. Die Kinder haben sich 2019 ans Kinderparlament der Stadt Luzern gewendet. Dieses hat für die Aktion einen Mal-Wettbewerb lanciert. Die Kinder konnten Zeichnungen einreichen, die dann in Form von Nachtleuchtfolie auf die Abfalleimer oder Aschenbecher geklebt wurden. Auch Plakate wurden gestaltet. Bereits heute gilt auf Spielplätzen, dass man nicht rauchen soll. «Ein Verbot lehnt der Stadtrat jedoch ab, weil dieses vor allem abends durch die Polizei nicht durchsetzbar wäre. Der Stadtrat unterstützt aber Bestrebungen, das Rauchen auf Spielplätzen einzudämmen und die negativen Auswirkungen zu reduzieren», wie die Stadt Luzern mitteilt. SIP-Mitarbeitende (Sicherheit, Intervention, Prävention) meinen, es mangelt nicht an Abfalleimern und Aschenbechern, sondern diese würden einfach wenig benutzt werden. So hat sich das Bauteam des Kinderparlaments für das Anti-Littering-Projekt auf Spielplätzen entschieden und dies zusammen mit der Quartierarbeit lanciert.

340 Kinder machten beim Mal-Wettbewerb mit

Da sich vor allem nachts Rauchende auf den Spielplätzen befinden, wurden in der Nacht leuchtende Folien verwendet und auf die Abfalleimer geklebt. Die Folien laden sich am Tag durch Sonnenlicht auf und wurden von den Kindern selber gestaltet. Beim Mal-Wettbewerb haben 340 Kinder Vorschläge für die Gestaltung der Folien eingereicht. Am 28. April 2021 hat eine Jury, bestehend aus dem Bauteam und Stadtrat Adrian Borgula die Siegerzeichnungen gekürt. Diese kamen von Kindern aus den Schulhäusern Säli, Hubelmatt, Mariahilf und St. Karli und reichten von der ersten bis zur sechsten Klasse.

Dekorierte Aschenbecher werden an Rauchende verteilt

Die Siegersujets wurden in Form einer Folie auf die Abfalleimer angebracht und zieren nun elf Spielplätze: Grünauring, Reusszopf, Schildgärtli, Bleichergärtli, Churchillquai, Lindenstrasse, St. Anton, Dammgärtli, Vögeligärtli, Quai und Inseli. In den kommenden Wochen werden auch Plakate aufgestellt werden, um auf das Anliegen aufmerksam zu machen. Die beklebten Aschenbecher werden durch die SIP-Mitarbeitenden auf den Spielplätzen an Rauchende verteilt werden.

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