Durch Giftspritze: Kindsmörder in Texas hingerichtet
Aktualisiert

Durch GiftspritzeKindsmörder in Texas hingerichtet

In Texas ist ein Mann für den Mord an einem Mädchen hingerichtet worden. Er hatte das Kind vor 12 Jahren vergewaltigt und erwürgt. Bis zum letzten Atemzug beteuerte er seine Unschuld.

Zwölf Jahre nach der Ermordung eines Mädchens in Texas ist der verurteilte Täter mit der Giftspritze hingerichtet worden. Der 44-jährige Jonathan Green erhielt die tödliche Injektion am Mittwochabend im Gefängnis von Huntsville. In seinen letzten Worten bezeichnete er sich als unschuldig. Kurz zuvor hatte der Oberste Gerichtshof eine letzte Berufung gegen das Urteil abgelehnt. Die Anwälte des Verurteilten argumentierten, ihr Mandant sei psychisch krank und dürfe daher nicht hingerichtet werden.

«Ich bin ein unschuldiger Mann», sagte Green kurz vor der Injektion. «Ich habe nie jemanden getötet. Ihr tötet einen unschuldigen Mann.» 18 Minuten später wurde er für tot erklärt. Es war die zehnte Hinrichtung in Texas in diesem Jahr und die erste von vier, die in diesem Monat geplant sind.

Green wurde verurteilt, das Mädchen entführt, vergewaltigt und danach erwürgt zu haben. Die Leiche des Kindes wurde im Juni 2000 in seinem Haus gefunden. Er hatte versucht, sie zu verbrennen. Green gab an, jemand anders habe die Leiche dort platziert. DNA-Spuren an den Überresten des Kindes belasteten ihn allerdings. Ausserdem stimmte eine Teppichfaser, die an der Unterwäsche des Mädchens gefunden wurde, mit einem Teppich in seinem Haus überein. (dapd)

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