London: Kings of Leon hatten «Schiss» vor Schweiz
Aktualisiert

LondonKings of Leon hatten «Schiss» vor Schweiz

In den Schweizer Charts stehen sie auf Platz eins. Vor dem hiesigen Publikum haben die Kings of Leon aber lange gezittert, erzählt Drummer Nathan Followill im Interview mit 20 Minuten.

von
Marlies Seifert

Gratuliere, ihr seid mit eurem neuen Album direkt auf Platz eins eingestiegen!

Nathan Followill: Ich weiss! Das ist echt grossartig und wir sind sehr stolz.

Gab es einen Moment, in dem ihr begriffen habt, dass ihr nun Superstars seid?

Wir sind viel zu beschäftigt, um innehalten zu können und das richtig zu verstehen. Aber, naja, wir haben jetzt alle schicke Autos, Häuser in Nashville und New York – und mein Weinkeller ist auch um einiges exquisiter als früher. (lacht)

In der Schweiz hat es für den Erfolg ja auch erst die Hitsingle «Use Somebody» gebraucht.

Gott, ich kann mich noch lebhaft an unseren Auftritt am Openair St. Gallen erinnern. Das war noch davor. Kaum Leute – einfach herzzerreissend, und auch peinlich. Wir trauten uns erst ein Jahr später auf den Gurten – und hatten immer noch Riesenschiss. Dann all die Leute zu sehen war phänomenal. Total irre!

Es gäbe also eigentlich keinen Grund, die Schweiz auf der neuen Tour auszulassen ...

Nein. Ich werde mich höchstpersönlich darum kümmern, dass das geändert wird. Wir lieben die Schweiz!

Du bist verheiratet, Sänger Caleb verlobt. Macht man da auf Tour noch Party?

Auf einer Skala von eins bis zehn ist mein Hangover heute bei elf. Wir geniessen die gemeinsame Jungs-zeit nun noch intensiver.

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