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Lesung: ZH, SamstagKinski spricht Kinski

Klaus Kinski war nicht nur ein gefeierter Schauspieler - zu seinen Glanzstücken gehört eine Sammlung wütender Gedichte: Am Samstag liest Kinskis Sohn Nicolai in Zürich aus «Fieber - Tagebuch eines Aussätzigen».

Niemand spielte die Rolle des getriebenen Psychopathen so authentisch wie Klaus Kinski. Ein exzentrischer Schauspieler, ein Charakter, der seine Ecken und Kanten hemmungslos am Filmset, auf der Bühne und Privat auslebte.

Im Sommer 1952 schreibt Klaus Kinski sein Buch «Fieber - Tagebuch eines Aussätzigen» - eine Sammlung zorniger Gedichte, in denen sich Kinskis messerschafer Verstand mit Wahnsinn mischen. Das Buch wurde erst 2001 veröffentlicht und von der Presse gefeiert.

Genau wie seine Schwester Nastasia wandelt auch Nicolai Kinski auf den Schauspielpfaden des Vaters. In Kalifornien aufgewachsen, ist Kinski Junior nach einer Deutschlandreise fastziniert von der Heimat seines 1991 verstorbenen Vaters. Er lernt Deutsch und zieht 2003 nach Berlin.

Nicolai Kinski haucht dem 2001 erschienenem «Fieber - Tagebuch eines Aussätzigen» wieder neues Leben ein. Am Samstag liest er im Zürcher Kaufleuten aus dem Gedichtband.

Runa Reinecke, week.ch

Wann:

Samstag, 22. September 2007, 20:00 Uhr

Tickets:

33.- CHF

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