Kirchenvorlagen: Alle drei verworfen
Aktualisiert

Kirchenvorlagen: Alle drei verworfen

Das Zürcher Stimmvolk hat alle drei Kirchenvorlagen deutlich verworfen. Die Neuregelung umfasste vier Kernpunkte: Die mögliche Anerkennung anderer Religionsgemeinschaften und deren Stimm- und Wahlrechtsautonomie, die Abkehr von historischen Ansprüchen auf Staatsbeiträge und die Verankerung der Kirchensteuerpflicht juristischer Personen.

Der Abstimmungskampf war geprägt von Gehässigkeiten und dem Vorwurf an die Gegner, sie verbreiteten bewusst Lügen. Dass das Anerkennungsgesetz mit einem Nein-Stimmenanteil von 64,1 Prozent am deutlichsten verworfen wurde, war denn auch nur folgerichtig. Mit Slogans wie «Steuergelder für Koranschulen» verunsicherten die Gegner die Stimmberechtigten. Regierungsrat Markus Notter und die Vertreter der Landeskirchen versicherten vergeblich, dass die Aussage nicht stimme.

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