Aktualisiert 22.11.2019 16:16

Rapperswil-Jona«Kitty wurden Schwanz und Auge entfernt»

Ein Büsi aus Rapperswil-Jona wurde in der Nacht auf Mittwoch bestialisch getötet und zerstückelt. Der Besitzer ist fassungslos. Die Polizei ermittelt.

von
juu
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Peter Zurbuchen fand sein Büsi Kitty am Mittwochmorgen tot in seinem Garten.

Peter Zurbuchen fand sein Büsi Kitty am Mittwochmorgen tot in seinem Garten.

zvg
Der 13-jährigen Kitty wurde der Schwanz abgeschnitten und ein Auge entfernt.

Der 13-jährigen Kitty wurde der Schwanz abgeschnitten und ein Auge entfernt.

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Erst vor einigen Tagen wurde in Kilchberg BL eine Katze mit abgetrennten Hinterpfoten und abgeschnittenem Schwanz gefunden.

Erst vor einigen Tagen wurde in Kilchberg BL eine Katze mit abgetrennten Hinterpfoten und abgeschnittenem Schwanz gefunden.

zvg

«Jemand hat ihr ein Auge ausgestochen und den Schwanz abgeschnitten», sagt Besitzer Peter Zurbuchen* gegenüber der «Linth-Zeitung». Am Mittwochmorgen wurde er von seinem Nachbarn über den schrecklichen Fund informiert. Seine 13-jährige Katze Kitty lag tot im Garten der Familie. Zurbuchen ist schockiert: «Ich dachte sofort, das war kein Unfall oder ein wildes Tier, das dies angerichtet hat.»

Wenig später folgte die traurige Gewissheit. Wie Felizian Kuster von der Tierarztpraxis Farnenbüel gegenüber der Zeitung bestätigt, war der Tod der Katze kein Unfall. Vor dem Abtrennen des Schwanzes und dem Herausschneiden des Auges soll die Katze erschlagen worden sein. Sie starb vermutlich an einem Schädelbruch. Kuster selbst habe so etwas noch nie gesehen. Er glaubt, dass hinter der Tötung wohl ein Racheakt steckt. «Sonst wäre sie kaum in den Garten des Besitzers gelegt worden.»

Von Gliedmassen fehlt jede Spur

Die Familie ist erschüttert. Vor allem der jüngste Sohn habe Kitty sehr geliebt. Dort habe sich die Katze auch die meiste Zeit aufgehalten. Selbst Dienstagnacht soll das Tier noch im Zimmer des Buben gewesen sein. Was danach passierte, ist unklar.

Der Familienvater hat indes Anzeige erstattet. Wie Gian Andrea Rezzoli, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen, gegenüber 20 Minuten sagt, hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.Von den fehlenden Gliedmassen fehlt noch immer jede Spur.

Zurbuchen selbst hat keine Idee, wer hinter der schrecklichen Tat stecken könnte. Auch Beschwerden betreffend seiner Katze habe er laut eigenen Angaben nie erhalten. Im Quartier haben die Bewohner schockiert auf die Nachricht reagiert. «Die Leute nehmen Anteil und sind – wie wir alle – fassungslos», sagt der Besitzer. Er hofft nun, dass die Täter schnellstmöglich gefasst werden.

*Name geändert

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