Aktualisiert

Keine Ersatz-Rennen für WengenKitzbühel-Rennen fallen Corona-Mutation zum Opfer

Das Slalom-Wochenende in Kitzbühel fällt dem Coronavirus zum Opfer. Beide Rennen sind abgesagt und werden stattdessen in Flachau ausgetragen.

von
Erik Hasselberg
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Kein Slalom in Kitzbühel: Die Rennen wurden abgesagt.

Kein Slalom in Kitzbühel: Die Rennen wurden abgesagt.

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Letztes Jahr hatte noch Daniel Yule den Slalom in Kitzbühel gewonnen.

Letztes Jahr hatte noch Daniel Yule den Slalom in Kitzbühel gewonnen.

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Auch Ramon Zenhäusern kann dieses Jahr die Slalomstangen nicht umkurven. 

Auch Ramon Zenhäusern kann dieses Jahr die Slalomstangen nicht umkurven.

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Darum gehts

  • Am Wochenende hätten in Kitzbühel Slalom-Rennen stattfinden sollen.

  • Doch auch in Österreich grassiert die Corona-Mutation, die schon in Wengen die Lauberhorn-Abfahrt kippte.

  • Nun kann auch in Kitzbühel der Ski-Weltcup nicht Halt machen.

In Jochberg im Bezirk Kitzbühel liegt in 17 Fällen der Verdacht auf die neue Corona-Mutation B.1.1.7 vor. Britische Skilehrer sollen die Variante, die deutlich ansteckender sein soll, vor Weihnachten eingeschleppt haben. Die Sequenzierung ist noch im Gange. Die österreichische Bundesregierung ruft alle Einwohner des Ortes zu PCR-Testungen auf.

Am kommenden Wochenende hätte Kitzbühel zum Slalom-Mekka und Nabel der Skisport-Welt werden wollen, gleich zwei Bewerbe am Ganslernhang waren geplant. Aufgrund der Corona-Sorgen in der unmittelbaren Umgebung geht man nun auf Nummer sicher, die Rennen sind abgesagt worden.

Bereits am letzten Wochenende waren die Wettrennen am Lauberhorn in Wengen abgesagt worden, ebenfalls wegen der aus Grossbritannien stammenden Virus-Mutation. In Kitzbühel hätten nun eigentlich die Ersatz-Rennen, eine Abfahrt und ein Slalom stattfinden sollen. Daraus wird nun nichts.

Flachau als Ersatz

Der Präsident des österreichischen Skiverbandes, Peter Schröcksnadel, sagt: «Aufgrund des zu kurzen Vorlaufs ist diese Massnahme die einzige Möglichkeit. Wir hätten uns natürlich sehr gefreut, diese zusätzlich von der FIS erhaltenen Slaloms in Kitzbühel – einem der renommiertesten Skiorte der Welt – durchzuführen, doch oberste Priorität hat immer die Gesundheit aller Beteiligten und natürlich die sichere Durchführung der Veranstaltungen. Nach unseren derzeitigen Informationen ist kein erhöhtes Risiko in der Region gegeben.»

«Es handelt es sich um eine Vorsichtsmassnahme», erklärt der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter.

Die FIS hat derweil schon einen Ausweichplan in der Schublade, die beiden Rennen werden am 16. und 17. Januar in Flachau ausgetragen Die Teams wurden derweil angehalten, nicht vor dem 15. Januar in dem im Salzburger Land gelegenen Dorf zu erscheinen. Was die aktuelle Lage für das Speed-Wochenende am übernächsten Wochenende bedeutet, ist noch nicht klar. Von 22. bis 24. Januar sollen zwei Abfahrten und ein Super-G auf der Streif gefahren werden.

Der ÖVP-Landeshauptmann beruhigt indessen: Sollten bei den gross anberaumten Testungen im Bezirk Kitzbühel «keine Auffälligkeiten» auftreten, stehe den Hahnenkammrennen nichts im Wege.

(heute.at)

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315 Kommentare
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Flauchau ist der Held

14.01.2021, 08:04

Flauchau übernimmt die beiden Rennen von diesem Wochenende, die zur geplanten Zeit stattfinden sollen.

dorali

13.01.2021, 16:15

lch frage mich wieso in der Zeit mit Corona alle noch in der Welt herum gondeln. Alles ist geschlossen warum nicht bleiben denn die Leute nicht einfach zu Hause.?

sofort Personal aufstocken

13.01.2021, 16:15

der RUN auf die Geschäfte für den nicht täglichen Bedarf für die nächsten 3Tage ist gezündet. und die Onlineriesen reiben sich danach wieder die Hände und niemanden interessierts, dass die Paketcentren und Kurierfahrer jetzt schon am Limit sind