«Harold und Kumar»: Klamauk pur: Kifferkumpel auf skurrilem Fastfood-Trip
Aktualisiert

«Harold und Kumar»Klamauk pur: Kifferkumpel auf skurrilem Fastfood-Trip

KOMÖDIE – Nach «Ey Mann – wo is' mein Auto?» präsentierte Regisseur Danny Leiner mit «Harold und Kumar» eine Art «Ey Mann – wo ist mein Burger?».

Eine weitere überdrehte Komödie für das Roadtrip-Publikum. Leider schaffte es der Film nicht in die hiesigen Kinos – umso mehr Aufmerksamkeit kommt nun dem DVD-Release entgegen.

Die Ausgangslage der Geschichte ist schnell skizziert: Freitagabend, die beiden Studenten Harold und Kumar hängen mit einem Joint vor der Glotze. Als sie von den Munchies heimgesucht werden, bringt sie ein Werbespot auf die Idee, ihren rasenden Appetit bei der Burgerkette White Castle zu stillen.

Doch der Trip der beiden Kifferkumpel zum Burgergrill gerät zu einer Odyssee der Peinlichkeiten und skurrilen Zwischenfälle. Von durchfallgeplagten Girls über rassistische Cops bis zu bibeltreuen Aussätzigen säumen die kuriosesten Gestalten den langen Weg. Abgerundet wird das Bad-Taste-Feuerwerk mit einem klassischen Horrorfilm-Szenario, in dem die beiden Freunde von einem potthässlichen Automechaniker namens Freakshow abgeschleppt werden, der ihnen Gruppensex mit seiner hübschen Frau vorschlägt.

Die besten Jahre für Pubertätsklamotten sind zwar vorbei; in «Harold und Kumar» wird aber nochmal richtig gekonnt geblödelt. Und auch wenn der Film wohl kaum in dauerhafter Erinnerung bleiben wird, stellt er dennoch einen willkommenen Leckerbissen dar. Fast Food halt.

Philippe Zweifel

«Harold und Kumar» mit John Cho, Kal Penn, Regie: Danny Leiner. Rainbow.

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