Roger Federer: «Klar, ich muss mich mehr konzentrieren»
Aktualisiert

Roger Federer«Klar, ich muss mich mehr konzentrieren»

Roger Federer musste für die Achtelfinal-Qualifikation 92 Minuten kämpfen. Länger als erhofft. Danach hatte er dafür gar Zeit, um über die Bars in Miami zu sprechen.

Roger Federer spielte noch zu unkonzentriert.

Roger Federer spielte noch zu unkonzentriert.

In zwei Sätzen war die Pflichtaufgabe gegen Florent Serra (ATP 61) gelöst. Allerdings musste Federer zweimal unnötigerweise ins Tiebreak. «Ich bin glücklich, in zwei Sätzen durchgekommen zu sein. Aber klar, ich muss mich mehr konzentrieren und mein Spiel besser durchziehen», wusste er am Ende gegenüber der ATP zu berichten. Er wollte jedoch nicht zu lange den verpassten Chancen nachtrauern: «Wenn du gewinnst, siehst du die positiven Dinge.»

Wer weiss, womöglich hilft es dem Schweizer auch, dass er noch etwas länger als erwartet auf dem Court stand. Denn die Bedingungen waren durch Regen und Wind nicht einfach und mit Tomas Berdych wartet im Achtelfinale ein harter Gegner. Immerhin hat die Weltnummer 1 ausser der ersten Begegnung bei Olympia 2004 alle weiteren acht Duelle mit dem Tschechen für sich entschieden.

Federer und die Frage nach dem WM-Favoriten

Gefeiert hat Federer seinen Triumph über Serra nicht gross. Das wäre früher vielleicht anders gewesen, denn Miami bietet viel. «Als ich jünger war, hatte ich Probleme mit dem grossen Angebot hier», so Federer. «Man kann an den Strand gehen, sieht die Bars, Partys und Restaurants und würde diese Dinge manchmal vielleicht einem Training vorziehen», gesteht der Schweizer. Heute sieht er dem ganzen Treiben etwas gelassener zu: «Aber Miami ist weiterhin einer meiner Lieblingsorte.»

Und als der ATP-Reporter Federer auf die WM 2010 ansprach, gab der Fussballfan natürlich gerne Auskunft. «Wenn ich nicht Tennisspieler geworden wäre, wünschte ich mir, dass es im Fussball geklappt hätte», so der 28-Jährige. Einen Turnierfavoriten kann er im Moment noch nicht nennen. «Vielleicht Spanien. Leider sind sie in der Schweizer Gruppe.»

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