Fasnacht: Klar weniger Putzarbeit dank neuen Abfallkübeln
Aktualisiert

FasnachtKlar weniger Putzarbeit dank neuen Abfallkübeln

In Luzern war am Mittwoch das grosse Aufräumen nach der Fasnacht angesagt. Die neuen Abfallkübel machten sich dabei überaus bezahlt.

von
Markus Fehlmann

60 Arbeiter des Luzerner Strasseninspektorats putzten während der Fasnacht jeweils am frühen Morgen die Strassen – so auch gestern. Dank den neuen, übergros­sen Dräksak-Abfallkübeln benötigten sie dazu im Vergleich zu früheren Jahren aber nur etwa halb so lang. «Wir rechnen damit, dass mehr als die Hälfte des Abfalls in diesen Kübeln landete», sagt Rolf Stocker vom Strasseninspektorat. Letztes Jahr wurden erstmals rund hundert solche Abfallsäcke aufgestellt – heuer waren es bereits 200.

Weil sich dieses Jahr rund 40 000 Besucher weniger an der Luzerner Fasnacht tummelten, dürfte auch die Abfallmenge entsprechend geringer ausfallen. Noch bis heute Abend werden die letzten Strassen und Gassen gewaschen. «Danach ist die Fasnachtsmeile wieder blitzblank», verspricht Stocker.

Wie das Strasseninspektorat zieht auch die Stadtpolizei grundsätzlich eine positive Bilanz zu den diesjährigen närrischen Tagen. Gemessen an der Zahl der 170 000 Fasnächtler habe sich diejenige stark betrunkener Personen in Grenzen gehalten. Bei 70 gewaltbereiten Personen wurde die Identität abgeklärt. Die Polizei hat sieben Tätlichkeiten registriert – deutlich weniger als in den Vorjahren.

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