WEF 2009: Klaus Schwab: Wachstum des WEF bremsen
Aktualisiert

WEF 2009Klaus Schwab: Wachstum des WEF bremsen

Das Weltwirtschaftsforum WEF kennt keine Krise. Trotz des Einbruches an Finanzmärkten und Weltwirtschaft ist das WEF seit dem Sommer weiter gewachsen.

Das sagte WEF-Gründer Klaus Schwab in einem Interview mit der Westschweizer Zeitung «Le Temps» vom Freitag.

Ausgeschiedene Mitglieder wie die in der Finanzkrise untergegangene US-Investmentbank Lehman Brothers seien durch neue ersetzt worden. «Wir haben immer noch rund 1000 Mitglieder», sagte Schwab. Diese zahlten nach wie vor einen Jahresbeitrag von 42 500 Franken.

«Wir wollen unsere Mitgliederzahl nicht ausweiten», sagte der 70- Jährige, der die Organisation 1971 ins Leben rief. In Davos habe das WEF die Kapazitätsgrenzen erreicht, «denn wir wollen, dass mindestens die Hälfte der Teilnehmer nicht aus der Wirtschaftswelt kommt.»

In Genf baut das WEF für 28 Mio. Franken ein neues Gebäude. Von den rund 350 Mitarbeitenden seien 280 in Genf tätig. «Wir wollen nicht darüber hinausgehen und möchten das Wachstum der letzten Jahre bremsen», sagte Schwab.

(sda)

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