Mooks: Mit Mochi gefüllte Kekse gehen viral

Mooks-Kekse sind der neue Food-Trend in Sachen Süssspeise. Das japanische Dessert Mochi wird hier von Shortbread ummantelt. 

Mooks-Kekse sind der neue Food-Trend in Sachen Süssspeise. Das japanische Dessert Mochi wird hier von Shortbread ummantelt. 

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Trendige «Mooks»Klebrige Kekse erobern jetzt Foodie-Herzen

Das japanische Dessert Mochi ist mit seiner weich-wabbeligen Konsistenz sehr beliebt. Beim Trend-Keks Mooks wird es nun von Mürbeteig-Gebäck ummantelt und kunstvoll auseinandergezogen. 

von
Luise Faupel

Mochi, ein Reiskuchen aus Japan, ist auch hierzulande als klassisches Dessert bekannt, das man sich zum Beispiel nach dem Sushi bestellt. Mochi werden aus gemahlenem Klebreis hergestellt und sind deshalb in der Regel weiss – mittlerweile gibt es sie aber in allen Farben des Regenbogens.

Das beliebte japanische Dessert kannst du nicht nur im Restaurant, sondern auch tiefgefroren im Asia-Shop und beim Detailhändler kaufen.

Das beliebte japanische Dessert kannst du nicht nur im Restaurant, sondern auch tiefgefroren im Asia-Shop und beim Detailhändler kaufen.

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Mochi in knalligem Violett und mit zusätzlicher Füllung. 

Mochi in knalligem Violett und mit zusätzlicher Füllung. 

Getty Images/EyeEm
Mochi werden auch Fukashi manju genannt und sind in der Regel weiss.

Mochi werden auch Fukashi manju genannt und sind in der Regel weiss.

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Aus Mochi werden Mooks

Die beliebte Süssspeise Mochi wird nun weiterentwickelt: Ein Food-Duo aus New York hat sie sich für verschiedene andere Desserts zunutze gemacht – darunter findet sich die Keks-Kreation Mooks, die aktuell viral geht:

Die krümeligen Mooks-Kekse aus Shortbread, also Mürbeteig, sind mit weichen Mochi gefüllt und trenden auf Food-Plattformen und in Social-Media-Feeds. Die Idee zur Kreation soll von The Boiis Co. stammen – einem Food-Unternehmen von Rivey-Major Oponda und Kert Lasoce aus den USA.

Dieses hat sich schon länger auf Desserts spezialisiert, die auf Mochis basieren und seine süssen und vor allem fotogenen Erfindungen auf US-amerikanische Food-Märkte gebracht. 

Hast du schon mal Mochis gegessen?

Filipinos nutzen Japans Dessert

Zu ihren Kreationen inspiriert wurden die zwei auf einer Reise durch Asien, wo sie verschiedene Arten von Mochi und Wagashi probiert hatten – beide Süssspeisen werden in Japan traditionell zu grünem Tee gereicht. Auf dem New Yorker Union Square Holiday Market kamen ihre für fünf US-Dollar verkauften Mooks-Kekse besonders gut an.

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Kurz darauf kürten Food-Magazine wie «Grubstreet» die Mooks als neuen Trend-Keks des Jahres und zitierten Lasdoce, einen der Gründer: «Wir sind Filipinos und wollten uns mit den japanischen Mochi verschmelzen, um etwas Einzigartiges zu schaffen».

Der «Mochi-Pull» erobert Tiktok

Auch auf Tiktok kamen die neuen Mochi-Kreationen nicht zu kurz: Auf der Plattform entstand der sogenannte Mochi-Pull, ein Trend, bei dem es darum geht, die Mooks von The Boiis Co. oder nachgemachte Varianten so auseinander zu ziehen, dass die klebrige Mochi-Masse besonders genüsslich rüber kommt.

Die Bestellungen von The Boiis Co. schossen in die Höhe, das Unternehmen versendet sein Gebäck nun auch mithilfe eines Onlineshops. Und testet den viralen Mochi-Pull auch gleich:

Einen Haken hat die Sache jedoch: Die Mooks sind sehr aufwendig in der Herstellung, der Prozess kann bis zu 24 Stunden dauern. Zunächst wird der Shortbread-Teig gebacken, das Mochi dampft derweil. Dann muss der Keks ähnlich wie ein Knödel zusammengesetzt werden.

Dabei darf der vom Teig ummantelte Mochi nicht kaputt gehen. Die beliebteste Mooks-Variante ist aktuell jene mit Ube – einer Wurzel, die die Kekse schön lila färbt. Insgesamt gibt es aber mittlerweile über 50 Mooks-Geschmacksrichtungen. 

Leider werden die Mooks nur innerhalb der USA versendet. Aber Rezepte zum Nachbacken finden sich online jede Menge.  

Kennst du weitere Desserts mit Mochi? Wo in der Schweiz isst du Mochi am liebsten?

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