Aktualisiert 27.03.2013 07:51

Virtuelle Ankleide

Kleider anprobieren - ohne sie anzuhaben

Vorbei sind die Tage, an denen man mit Armen voll Klamotten vor der Garderobe in der Schlange stand. Nun gibt es die virtuelle Umkleidekabine.

von
mgi

Wer kennt das nicht? Da hat man sich während Stunden durch Kleiderstangen gewühlt, um dann in der Reihe vor der Umkleidekabine noch mehr Zeit zu verbringen. Ganz zu schweigen vom lästigen Aus- und Anziehen der Klamotten, die man sich ausgesucht hat. Für solche Shoppingodysseen kann leicht mal ein ganzer Tag drauf gehen. Aus diesem Grunde haben tüchtige Erfinder eine virtuelle Ankleide erschaffen.

Das System besteht aus mehreren Infrarot- und hochauflösenden Kameras. Die erstellen ein Bild des Kundenkörpers und messen Bewegungen. Daraus wird ein Computerbild errechnet, auf das verschiede Kleidungsstücke und Accessoires projiziert werden können.

«So muss man auch nicht mehr durch den Laden ziehen. Alle Grössen, Farben und Preise sind schon da», erklärt Jenan Huang, der Firmenchef der Firma Vismile. Die taiwanesischen Entwickler haben die virtuelle Ankleide erfunden.

So wird einem zwar das lästige Umziehen erspart, doch für manch eine oder einen ist genau das der Reiz am Shopping. Tja, die Wunder der Technik bringen eben nicht nur Vorteile mit sich.

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