Der erste Eindruck: Kleider machen auch heute noch leute
Aktualisiert

Der erste EindruckKleider machen auch heute noch leute

Kleider machen Leute – und manchmal auch Karrieren. Wer gut angezogen ist, hat einen entscheidenden Vorsprung im Berufsleben.

von
Christian Mattli
Kleider machen leute.

Kleider machen leute.

«Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance!», sagt Stilberaterin Therese Hänni von der Koloristika GmbH. «Noch bevor ich ein Wort spreche, hat mein Gegenüber bereits entschieden, ob ich ihm sympathisch bin oder nicht.»

Umso wichtiger ist es da, sich stets angemessen zu kleiden – besonders im Geschäftsalltag, wo es um Erfolg und Status geht. «Ob Verhandlungssituation, Vorstellungsgespräch, Referat oder Event fürs Networking: Wenn die Kleidung stimmt, kommt jeder gut an», meint Therese Hänni. Doch oft genug stimmt die Kleidung nicht. Die Mode bietet heute unendlich viele Möglichkeiten - und schlechte Vorbilder sehen wir zuhauf. Viele Menschen, Jung und Alt, sind daher überfordert, für jeden Anlass die passende Kleidung zu wählen. Bin ich noch underdressed oder bereits schon overdressed? Die Stilberatung hilft hier weiter. Ein paar einfache Richtlinien weisen den Weg. Wenn es die Situation erlaubt – oder gar erfordert – dürfen diese Richtlinien aber auch gebrochen werden. «Man muss die Regeln kennen, um den Spielraum gekonnt ausnützen zu können», sagt Stilberaterin Therese Hänni. Das gilt besonders für Kontakte mit ausländischen Geschäftspartnern. «In einigen Ländern des arabischen Raums zum Beispiel ist das Kopftuch selbst für Schweizer Frauen absolut Pflicht», weiss Christoph Lang, VR-Delegierter der Swiss School for International Business. Viele andere Gepflogenheiten als in der Schweiz bestehen vor allem in Asien. «Wer die dortigen Sitten und Bräuche kennt und sich daran hält», so Christoph Lang, «der hat grosse Chancen auf geschäftlich durchschlagende Erfolge.»

www.seminare.ch/kleidung-info.html

www.seminare.ch

www.koloristika.ch

www.ssib.ch

No-Gos für Ihn

weisse, graue, bunte

Schuhe und Socken

abgetretene Absätze

Knitterfalten

Kurzarmhemden mit oder

ohne Krawatte

Abgenutzte Kragen und

Manschetten

Farbabweichung von Gurt

und Schuhen

No-Gos für Sie

enge und körperbetonte

Kleidung

Überbetonung von

Schmuck

weisse Hose

hochhackige oder off ene

Schuhe

transparente Kleidungsstücke

nackte Schultern und

tiefe Ausschnitte

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