Aktualisiert

Kleiderfetischist tötete vorsätzlich

Der Mann, der Ende 2000 Karin Merkl erwürgt hatte, muss für
14 Jahre ins Zuchthaus.

Das Gericht in Schlosswil sprach ihn der vorsätzlichen Tötung schuldig. Er wird aber nicht verwahrt. Der Staatsanwalt kündigte an, gegen das Urteil zu appellieren.

«Es war nicht einfach, zu einem Urteil zu kommen», sagte Gerichtspräsident Urs Reusser. Tatablauf und -motiv liegen weitgehend im Dunkeln. Am wahrscheinlichsten schien dem Gericht, dass die 27-jährige Merkl den Täter wegen seines Kleiderfetischismus ausgelacht hatte. Dies könne den Tötungsimpuls ausgelöst haben. Zwei Ex-Freundinnen hatten ausgesagt, dass der Mann massiv ausrasten konnte, sobald er sich gekränkt fühlte.

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