Hardbrücken-Sanierung: Kleiner Stau dank cleveren Pendlern
Aktualisiert

Hardbrücken-SanierungKleiner Stau dank cleveren Pendlern

Die Sanierung der Hardbrücke in Zürich hat zum Ferienende heute früh zu kilometerlangen Rückstaus geführt. Diese waren jedoch geringer als zu Beginn der Spurreduktion auf der Hardbrücke vor einer Woche.

Als «zufriedenstellend bis gut» bezeichnete Heiko Ciceri, Sprecher der Dienstabteilung Verkehr beim Zürcher Polizeidepartement, die ersten Erfahrungen mit dem neuen Verkehrsregime nach Ferienende. Die Automobilisten mussten wegen der Spurreduktion wie erwartet zusätzliche Wartezeiten von rund 15 Minuten in Kauf nehmen, sagte Ciceri auf Anfrage der SDA.

Aus dem neuen Verkehrsregime hätten die Autofahrenden jedoch bereits Konsequenzen gezogen: So habe sich am Montag der Verkehrsfluss besser über die kritische Zeit zwischen 6 und 9 Uhr verteilt. Die Pendler seien aber nicht nur früher losgefahren, sondern hätten teils auch Ausweichrouten genutzt.

Wurden vor einer Woche Rückstaus bis zum Glattzentrum registriert, so reichte der Stau von den aus Norden (Winterthur) in die Stadt Einfahrenden am Montag laut Ciceri noch bis nach Aubrugg.

Die rund zweijährige Sanierung der Hardbrücke, eine Hauptverkehrsachse Zürichs, führt zurzeit laut Ciceri zu einer Verringerung der Verkehrskapazität von 60 bis 70 Prozent. Die Verkehrsbehinderungen dauern noch einige Zeit: Die Sanierung der Hardbrücke wird 2011 abgeschlossen.

(sda)

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