Hospental UR - Kleinflugzeug im Gotthardgebiet abgestürzt – Pilot (60) tot
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Hospental URKleinflugzeug im Gotthardgebiet abgestürzt – Pilot (60) tot

Am Sonntagnachmittag stürzte in Hospental ein Flugzeug ab. Der 60-jährige deutsche Pilot konnte nur noch tot geborgen werden.

von
Reto Heimann
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In Hospental stürzte am Sonntagnachmittag ein Flugzeug ab.

In Hospental stürzte am Sonntagnachmittag ein Flugzeug ab.

Polizei Uri
Es konnte erst in der Nacht auf Montag auf 2700 Metern über Meer gefunden werden. Der Pilot wurde tot aufgefunden.

Es konnte erst in der Nacht auf Montag auf 2700 Metern über Meer gefunden werden. Der Pilot wurde tot aufgefunden.

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Darum gehts

  • Die Kantonspolizei Uri suchte seit Sonntagabend nach einem abgestürzten Kleinflugzeug.

  • Es konnte erst am Montag um drei Uhr in einer Höhe von 2700 Metern über Meer gefunden werden.

  • Der Pilot, ein 60-jähriger Deutscher, war beim Eintreffen der Rettungskräfte schon tot.

Am Sonntagnachmittag um 16.30 Uhr wurde die Kantonspolizei Uri darüber informiert, dass ein deutsches Kleinflugzeug im Gotthardgebiet abgestürzt sein könnte. Zeitgleich sei die Rega aufgeboten worden, schreibt die Kantonspolizei in einer Mitteilung.

Die Kantonspolizei leitete umgehend eine kantonsübergreifende Such-, Rettungs- und Bergungsaktion ein. Erst in der Nacht auf Montag konnte das Flugzeug dank des mittlerweile «aufklarenden Wetters» aufgefunden werden. Es stürzte in unwegsamen Gelände auf rund 2700 Metern über Meer ab. Als die Rettungskräfte vor Ort eintrafen, konnten sie nur noch den Tod des Piloten feststellen.

Unfallursache ungeklärt

Beim Verstorbenen handelt es sich um einen 60-jährigen Deutschen. Er war alleine im Flugzeug unterwegs. Zur Rettung waren Rega und die Alpine Rettung Schweiz im Einsatz. Für den aufwendigen Abtransport des Flugzeug-Wracks wurde die Swiss Helicopter AG und die Rotex Helicopter AG hinzugezogen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Zum Unfallhergang lässt sich zurzeit noch nichts Genaues sagen. Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) hat die Ermittlungen aufgenommen. Im Einsatz standen neben der Kantonspolizei Uri unter anderem auch die Kantonspolizei Tessin, die Luftwaffe, das Amt für Umweltschutz und die Feuerwehr Andermatt.

Trauerst du oder trauert jemand, den du kennst?

Hier findest du Hilfe:

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchen

Muslimische Seelsorge, Tel. 043 205 21 29

Lifewith.ch, für betroffene Geschwister

Verein Regenbogen Schweiz, Hilfe für trauernde Familien

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Pro Senectute, Beratung älterer Menschen in schwierigen Lebenssituationen

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