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Klempnerwunder: Wasser- zu Bierhahn gemacht

Als eine Norwegerin in ihrer Küche den Wasserhahn aufdrehte, kam plötzlich Bier heraus. Doch es war kein göttlicher Akt, sondern ein Versehen des Sanitärs.

Wovon mancher Beizenbruder träumt, wurde bei der Norwegerin Haldis Gunderson wirklichkeit. Statt Wasser kam fliessend Bier aus dem Hahn.

Die Klempner hatten schlicht die Anschlüsse verwechselt. In dem Lokal im Erdgeschoss des Mehrzweckhauses, in dem Haldis Gunderson wohnt, lief stattdessen Wasser aus den Zapfhähnen. Bei Arbeiten am Wochenende waren die Bierschläuche nicht zu den Fässern am Tresen, sondern an die Wasserleitung zu Gundersons Wohnung angeschlossen worden, wie die 50-jährige Norwegerin am Montag der Nachrichtenagentur AP erzählte. Allerdings sei das Bier infolge des Druckverlusts so schal aus ihrem Küchenhahn gekommen, dass sie und ihr Mann es gar nicht hätten trinken wollen - trotz der teuren Alkoholpreise in Norwegen. Die örtliche Brauerei gab dem Lokalbesitzer nach eigenen Angaben schliesslich übers Telefon Anweisungen, wie die Bier- und die Wasserleitungen richtig anzubinden waren. (dapd)

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