Genf: Klima-Aktivisten kleben sich an Fahrbahn und sorgen für Verkehrschaos

Aktualisiert

GenfKlima-Aktivisten kleben sich an Fahrbahn und sorgen für Verkehrschaos

In Genf kommt es am Donnerstag zu einer weiteren Störaktion der Aktivisten und Aktivistinnen von Renovate Switzerland. Bereits am Montag hatte die gleiche Gruppierung einen Autobahnzubringer in Lausanne blockiert. 

1 / 7
Aktivisten und Aktivistinnen von  Renovate Switzerland blockieren am Donnerstagmorgen den Verkehr in Genf.

Aktivisten und Aktivistinnen von  Renovate Switzerland blockieren am Donnerstagmorgen den Verkehr in Genf.

20minutes
Die Aktivisten haben sich an die Fahrbahn angeklebt.

Die Aktivisten haben sich an die Fahrbahn angeklebt.

20minutes
Die Störaktion findet auf der Mont-Blanc-Bücke statt.

Die Störaktion findet auf der Mont-Blanc-Bücke statt.

20minutes

Nachdem sie am Montag den Autobahnverkehr an der Einfahrt nach Lausanne blockiert hatten, klebten sich am Donnerstagmorgen Sympathisantinnen und Sympathisanten von Renovate Switzerland auf der Fahrbahn der Mont-Blanc-Brücke in Genf und störten so den Strassenverkehr in der Stosszeit.

Derzeit finden weitere Aktionen des «zivilen Widerstands» in Deutschland, Italien und Kanada sowie Frankreich statt. Auf einer Pressekonferenz am Dienstag, dem 12. April, kündigte das neue globale Netzwerk für zivilen Widerstand, A22, an, dass sie so weit wie nötig gehen und gewaltfreie Störungen einsetzen würden, «um die Regierungen zu zwingen, den grössten Verrat an der Jugend und den kommenden Generationen zu beenden», wie Renovate Switzerland in einer Medienmitteilung schreibt. In der Schweiz fordern die Aktivistinnen und Aktivisten den Bundesrat auf, einen Plan zur Renovierung von einer Million Häusern bis 2040 zu erstellen. 

Bereits am Montag sorgte die Gruppierung im Raum Lausanne für ein Verkehrschaos.

20min

Gruppierung kündigt weitere Störungen an

Am Protest nimmt auch die 23-jährige Ingenieurstudentin Lea Zucchinetti teil. Sie teilt mit: «Wir sind nicht hier, um anzuprangern, eine Botschaft zu verbreiten oder für Gesprächsstoff zu sorgen. Wir sind hier, um konkrete Massnahmen zu erreichen. Die Regierung muss die Emissionen sofort senken, es geht um unser aller Überleben. Wenn nötig, werden wir sie dazu zwingen müssen, denn die Alternative ist unerträglich. Wir werden die Störungen Woche für Woche fortsetzen, so wie es diejenigen, die vor uns kamen, im Kampf für die Menschenrechte tun mussten. Bis zu unserem letzten Atemzug werden wir nicht aufhören. Dies ist jetzt unser Leben.» 

Die angeklebten Aktivistinnen und Aktivisten sind mitterweile von Rettungskräften befreit worden. Ob es anschliessend zu Festnahmen gekommen ist, ist noch unklar. Der Verkehr rollt wieder normal. Die Protestaktion dauerte rund zwei Stunden.

My 20 Minuten

Als Mitglied wirst du Teil der 20-Minuten-Community und profitierst täglich von tollen Benefits und exklusiven Wettbewerben!

Als Mitglied wirst du Teil der 20-Minuten-Community und profitierst täglich von tollen Benefits und exklusiven Wettbewerben!

(job)

Deine Meinung

103 Kommentare