Am Berner Hauptbahnhof – Klima-Demonstranten blockieren UBS-Filiale und ziehen wieder ab
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Am Berner HauptbahnhofKlima-Demonstranten blockieren UBS-Filiale und ziehen wieder ab

Klimaaktivisten und Klimaaktivistinnen haben den Eingang einer Berner UBS-Filiale kurzfristig blockiert. Verantwortlich für die Aktion waren Extinction Rebellion und Klimastreik Bern.

von
Marcel Urech
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«Wir möchten auf die klimaschädlichen Machenschaften der UBS aufmerksam machen, aber nicht ständig für unseren Kampf für eine lebenswerte Zukunft bestraft werden», schreiben die Klimademonstrierenden auf dem Twitter-Konto «Klimastreik Bern».

«Wir möchten auf die klimaschädlichen Machenschaften der UBS aufmerksam machen, aber nicht ständig für unseren Kampf für eine lebenswerte Zukunft bestraft werden», schreiben die Klimademonstrierenden auf dem Twitter-Konto «Klimastreik Bern».

20min/News-Scout
Darum hätten sie den Platz vor der UBS bereits wieder verlassen.

Darum hätten sie den Platz vor der UBS bereits wieder verlassen.

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In einem weiteren Tweet schreiben die Aktivisten und Aktivistinnen, dass die UBS in Konzerne wie Shell, Chevron und Exxon Mobil investiere. Sie trage somit «Mitschuld an den gravierenden Folgen der Klimakrise». Die Bank weist diesen Vorwurf zurück.

In einem weiteren Tweet schreiben die Aktivisten und Aktivistinnen, dass die UBS in Konzerne wie Shell, Chevron und Exxon Mobil investiere. Sie trage somit «Mitschuld an den gravierenden Folgen der Klimakrise». Die Bank weist diesen Vorwurf zurück.

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Darum gehts

Klimaaktivistinnen und Klimaaktivisten haben am Samstagmorgen kurzfristig den Eingang einer UBS-Filiale im Bahnhof Bern blockiert. Sie errichteten eine Tipi-Konstruktion aus Holz und schwenkten diverse Transparente. Nach wenigen Stunden zogen sie wieder ab.

«Wir möchten auf die klimaschädlichen Machenschaften der UBS aufmerksam machen, aber nicht ständig für unseren Kampf für eine lebenswerte Zukunft bestraft werden», schreiben die Klimademonstrierenden auf dem Twitter-Konto «Klimastreik Bern». Darum hätten sie den Platz vor der UBS bereits wieder verlassen.

Die Aktivistinnen und Aktivisten hätten sich symbolisch vor die UBS hingesetzt, um auf die «klimaschädlichen Machenschaften» der UBS aufmerksam zu machen, heisst es auf Twitter weiter. Laut den Protestierenden finanziert die Bank «Kohle, Öl und Gas» und zerstört so unsere Lebensgrundlage. Die UBS sei zudem für «schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen» verantwortlich, so die Vorwürfe.

In einem weiteren Tweet schreiben die Aktivisten und Aktivistinnen, dass die UBS in Konzerne wie Shell, Chevron und Exxon Mobil investiere. Sie trage somit «Mitschuld an den gravierenden Folgen der Klimakrise».

Diverse Klimaproteste gegen Schweizer Grossbanken

Schweizer Grossbanken waren schon oft das Ziel von Klimaprotestierenden. Im Januar 2020 drangen Aktivistinnen und Aktivisten in eine UBS-Filiale in Lausanne ein und verstreuten Kohle in der Empfangshalle. Im August 2021 gab es eine Sitzblockade vor der UBS am Paradeplatz, welche die Polizei auflöste. Und im Juli 2019 hatten Klimademonstrierende den Eingang einer UBS in Basel besetzt. Das Basler Strafgericht sprach die fünf Aktivisten im Anschluss frei.

Die UBS verteidigte sich und sagte, dass sie «klare Kriterien» für Geschäfte habe, die sie nicht finanziere. Bei Palmöl-Firmen sei man zurückhaltend, und auch Kohlekraftwerke finanziere man nicht. Zwischen 2017 und 2019 habe die Bank die Finanzierung von Firmen, die das Klima negativ belasten, um 60 Prozent reduziert.

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