Aktualisiert 14.03.2019 06:58

«Grosse Ehre»

Klima-Greta nominiert für Friedensnobelpreis

Das 16-jährige Gesicht des Klimawandels, Greta Thunberg aus Schweden, ist für den Friedensnobelpreis nominiert. Auf Twitter zeigt sie sich geehrt.

von
dmo
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Klimaaktivistin Greta Thunberg ist für den Friedensnobelpreis nominiert.

Klimaaktivistin Greta Thunberg ist für den Friedensnobelpreis nominiert.

Keystone/Daniel Bockwoldt
Die 16-Jährige hat tausende Schüler für ihr Anliegen mobilisieren und begeistern können.

Die 16-Jährige hat tausende Schüler für ihr Anliegen mobilisieren und begeistern können.

AP/Daniel Reinhardt
Sie ist so populär, dass sie sogar Thema eines Karneval-Wagens in Düsseldorf war.

Sie ist so populär, dass sie sogar Thema eines Karneval-Wagens in Düsseldorf war.

AP/Martin Meissner

Klima – das ist ihr grosses Thema. Greta Thunberg demonstriert seit August vergangenen Jahres für ihr Anliegen. Sie war unter anderem auch am WEF in Davos. Tausende Schüler sind ihrem Vorbild gefolgt. Jetzt soll die 16-Jährige den Friedensnobelpreis erhalten, wie «The Globe and Mail» schreibt.

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Die 16-jährige Klimaaktivistin Greta Thunberg aus Stockholm und ihr Vater kommen nach einer 30-Stunden-Zugfahrt am Zürcher Hauptbahnhof an.

Die 16-jährige Klimaaktivistin Greta Thunberg aus Stockholm und ihr Vater kommen nach einer 30-Stunden-Zugfahrt am Zürcher Hauptbahnhof an.

Oskar Moyano
«Schulstreik für das Klima»: Mit dieser Idee ist Thunberg international bekannt geworden. Auch Schweizer Schüler nehmen sich an ihr ein Vorbild.

«Schulstreik für das Klima»: Mit dieser Idee ist Thunberg international bekannt geworden. Auch Schweizer Schüler nehmen sich an ihr ein Vorbild.

Oskar Moyano
Es sei erstaunlich, wie sich ihre Idee verbreitet habe, sagt die junge Aktvistin. Auf die Frage, ob ihr junges Alter bei ihrem Engagement für das Klima ein Vorteil sei, sagt die 16-Jährige: «Ja, definitiv. Wenn ein Kind etwas sagt, fühlen sich Erwachsene schuldiger.»

Es sei erstaunlich, wie sich ihre Idee verbreitet habe, sagt die junge Aktvistin. Auf die Frage, ob ihr junges Alter bei ihrem Engagement für das Klima ein Vorteil sei, sagt die 16-Jährige: «Ja, definitiv. Wenn ein Kind etwas sagt, fühlen sich Erwachsene schuldiger.»

Oskar Moyano

«Ich fühle mich geehrt und bin sehr dankbar für diese Nomination», schrieb die Schwedin auf Twitter. Drei Politiker, die dem linken Flügel angehören, haben die Klimaaktivistin für den Preis vorgeschlagen.

«Die Bewegung, die Greta in Bewegung gebracht hat, ist ein wichtiger Beitrag für den Frieden», begründen die Politiker ihre Nomination. In Schweden wurde die Schülerin bereits zur «Frau des Jahres» gewählt.

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