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CrowdfundingKlimablatt soll Wähler mobilisieren

Mindestens 100'000 Haushalten wollen Klimastreikende ein Informationsblatt über die Klimakrise verteilen. Klappen soll es dank eines Crowdfundings.

von
bz
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«Die Wahlen stehen vor der Tür, aber noch immer ist sich ein Grossteil der wahlberechtigten Schweizer Bevölkerung der aktuellen Klimakrise nicht bewusst», schreibt die Gruppe in einer Medienmitteilung.

«Die Wahlen stehen vor der Tür, aber noch immer ist sich ein Grossteil der wahlberechtigten Schweizer Bevölkerung der aktuellen Klimakrise nicht bewusst», schreibt die Gruppe in einer Medienmitteilung.

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Im Oktober soll das gemäss der Arbeitsgruppe erste parteiunabhängige Informationsblatt ...

Im Oktober soll das gemäss der Arbeitsgruppe erste parteiunabhängige Informationsblatt ...

Screenshot/wemakeit.com
... in so vielen Haushalten wie möglich verteilt werden.

... in so vielen Haushalten wie möglich verteilt werden.

Keystone/Christian Beutler

Eine Arbeitsgruppe des Klimastreiks will mit einem Klimablatt die Bevölkerung aufrütteln. «Die Wahlen stehen vor der Tür, aber noch immer ist sich ein Grossteil der wahlberechtigten Schweizer Bevölkerung der aktuellen Klimakrise nicht bewusst», schreibt die Gruppe in einer Medienmitteilung.

Im Oktober soll das gemäss der Arbeitsgruppe erste parteiunabhängige Informationsblatt in so vielen Haushalten wie möglich verteilt werden. Mobilisieren will die Gruppe mit dem Gratisblatt vor allem auch Menschen, die nicht mehr an den Wahlen teilnähmen, weil sie den Glauben an eine bessere Welt verloren hätten.

«Im Idealfall können wir Millionen drucken»

Eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Wemakeit.ch soll die nötigen Gelder für die Publikation zusammenbringen. «Wir starten mit dem Druck, wenn wir die ersten 100'000 Exemplare finanzieren können. Im Idealfall können wir Millionen drucken», wie Philippe Kramer erklärt. «Natürlich in einer lokalen Druckerei und so umweltschonend wie nur möglich.» Am Donnerstagnachmittag konnten durch das Crowdfunding bereits fast 40'000 Exemplare finanziert werden.

Unter anderem hätten sich viele Menschen noch nicht ausreichend mit dem Thema auseinandersetzen können, weil relevante Informationen nicht bis zu ihnen gelangt seien, erläutert Klima-Aktivistin Sonja Estermann in der Mitteilung. «Wir brauchen deshalb Wege, möglichst alle Menschen zu erreichen und ihnen kurz und knapp jene erschreckenden Fakten zu erläutern, welche in den meist sehr umfangreichen Berichten zur aktuellen Umwelt- und Klima-Lage zu finden sind.»

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