Klimakrise: Auch in China spielt das Wetter verrückt
Aktualisiert

Klimakrise: Auch in China spielt das Wetter verrückt

Eislauf-Verbot und verfrühte Baumblüte: Die chinesische Hauptstadt Peking erlebt derzeit den wärmsten Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1840.

Am Montag seien Temperaturen von bis zu 16 Grad Celsius gemessen worden, sagte der Meteorologe Guo Hu der Zeitung «Messenger».

Normalerweise steigt das Thermometer in der nordchinesischen Metropole im Februar nur selten über den Gefrierpunkt. Da das Eis auf den Seen wegen der Wärme gefährlich dünn wird, haben die Behörden das Schlittschuh-Laufen vorerst untersagt.

Medienberichten zufolgen blühen bereits die ersten Magnolienbäume. Auch in anderen Gebieten Nordchinas ist es nach Angaben der Wetterexperten wärmer als gewöhnlich, auf vielen Flüssen ist das Eis bereits geschmolzen.

(sda)

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