Aktualisiert 15.05.2007 04:43

Klimakrise: Rattenplage in China

Die Zahl der Ratten ist im Westen Chinas sprunghaft angestiegen. Wissenschaftler machen dafür die Erderwärmung verantwortlich.

Betroffen ist demnach insbesondere die Region Altay in der Provinz Xinjiang. Dort setzte der «Baby-Boom» unter den Ratten nach einem warmen Winter bereits im April ein - einen Monat eher als in früheren Jahren. Die mittlere Temperatur in Xinjiang lag in den vergangenen Wintermonaten um zwei bis vier Grad Celsius über dem bisherigen Durchschnitt, auch ging die Schneemenge stark zurück. Die Ratten bedrohen den Behörden zufolge nun eine Fläche von rund zwei Millionen Hektar Weideland. (dapd)

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