USA: Klimaskeptiker lancieren CO2-Verschwendungstag
Aktualisiert

USAKlimaskeptiker lancieren CO2-Verschwendungstag

Die Hysterie um die Erderwärmung geht US-Klimaskeptikern gehörig auf die Nerven – jetzt lancieren sie einen CO2-Verschwendungstag.

Schmelzende Pole, versinkende Inseln, brennende Wälder: Die Voraussagen von Klimaforschern muten apokalyptisch an. Nun will sogar die Regierung von Öko-Muffel George W. Bush mit einem neuen Gesetz den Ausstoss von CO2 eindämmen. Die Emissionen des Treibhausgases, so sieht es der Climate Security Act vor, soll in den USA bis 2050 um 65 Prozent gesenkt werden.

Das ist den Klimaskeptikern von Grassfire.org zu viel. Die freiheitlich-radikale Bürgerwehr nimmt den «Klima-Alarmismus» ins Visier, für dessen Hauptverantwortlichen sie vor allem Ex-Vizepräsident Al Gore hält. Die Gruppe hat jüngst eine Petition gegen die neue Öko-Welle gestartet. Klimagesetze würden den Bürger lediglich Geld kosten und nichts bringen.

Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, haben die konservativen Freiheitskämpfer den 12. Juni zum nationalen CO2-Verschwendungstag erklärt. «Machen Sie eine Grillparty», heisst es, «machen Sie einen Ausflug mit dem Auto, schalten Sie den Fernseher ein oder rauchen Sie eine Zigarette.» Es sei Zeit, zitiert Heise.de den Grassfire-Präsidenten Steve Elliott, «sich von der falschen Schuld zu reinigen, die Al Gore und die Klima-Alarmisten uns auferlegt haben».

raf

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