Optimistischer Trainer: Klinsmann plant mit den USA bis zum Final
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Optimistischer TrainerKlinsmann plant mit den USA bis zum Final

Am Dienstag treffen die USA im Achtelfinal auf Belgien. Es soll nur eine Zwischenstation sein. Die Amerikaner sind zumindest begeistert wie nie.

Die Amerikaner haben den Fussball entdeckt. Das zeitlich ideal gelegene Sonntags-Gruppenspiel gegen Portugal (2:2) wurde von über 25 Millionen live gesehen. Das entspricht einer fast doppelt so hohen Einschaltquote wie bei den NBA-Finalspielen zwischen San Antonio und Miami. Die USA entdecken den Fussball. Allerdings ist es nicht ein Phänomen, das über Nacht entstanden ist, sondern diese Welle hat sich seit der WM im eigenen Land 1994 stets weiterentwickelt. Inzwischen spielen 13 Millionen Amis aktiv Fussball.

Gewinnen ist das oberste Gebot der Amerikaner. Egal bei welcher Sportart. Und so kam es im Land auch nicht so gut an, als Trainer Jürgen Klinsmann gegenüber den Medien erklärte, der Weltmeistertitel sei für die USA in Brasilien nicht realistisch. Vielleicht wollte er damit auch bloss den Druck von seinem Team, welches bislang mit Deutschland (0:1) sowie Portugal auf Augenhöhe mitspielte und Ghana schlug, nehmen. Denn intern vertritt er offenbar eine andere Ansicht.

So verriet Verteidiger Omar Gonzalez: «Jürgen ist so etwas von positiv, glaubt an dieses Team und das strahlt auch auf uns ab. Er hat uns zum Beispiel gesagt, wir sollten unseren Familienmitgliedern sagen, sie sollen ihre Flüge verschieben, denn wir würden bis ganz zum Ende hier bleiben.» Wenn die «Klinsi-Boys» heute das bislang zwar siegreiche, aber farblose Belgien schlagen, stehen sie immerhin schon im Viertelfinal - erstmals seit 2002

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