Kloten schiesst Zug vom Eis - HCD-Pleite in Ambri
Aktualisiert

Kloten schiesst Zug vom Eis - HCD-Pleite in Ambri

Der SC Bern (3:2 gegen Rapperswil-Jona) und die Kloten Flyers (7:2 gegen Zug) haben sich in der NLA als erste Verfolger von Leader HC Davos, der in Ambri 3:6 unterging, etabliert. Die ZSC Lions gewannen in Lugano mit 3:2 nach Verlängerung - dank zwei Shorthandern im Schlussdrittel!

Ambri lebt seit der Rückkehr von Larry Huras wieder von mehr als nur der Hoffnung. Gegen den souveränen Leader Davos siegten die kaum mehr erkennbaren Tessiner 6:3. Für die lange nonchalanten Bündner riss die Serie von sechs Erfolgen.

Unter Rautakallio waren die Biancoblu ohne Gegenwehr und Konzept bis zum tiefsten Punkt der Tabelle abgestürzt. Wie immer standen die Ausländer bei der medialen Schelte in der vordersten Reihe. Jeff Toms, den einen «Sünder», schob Ambri nach Langnau ab, die anderen wie Jean-Guy Trudel und Hnat Domenichelli steigerten sich gegen den HCD zur Parforce-Leistung. Das 1:0 und das 5:1 schoss Trudel, derweil sein Linienpartner Domenichelli fünf Skorerpunkte produzierte.

Lokale Beobachter sprachen von einem der besten Ambri-Auftritte seit Monaten. Huras hat der Squadra offenbar Selbstvertrauen vermittelt. In der Spielauslösung waren gegen den HCD wieder Ideen erkennbar. Die Einheimischen traten im Duell mit der stärksten Defensive der Liga ohne falsche Zurückhaltung auf. Konsequent setzten die Südschweizer nach und legten die Basis zum Erfolg mit einer Triplette in den ersten 13 Minuten.

Herber Rückschlag für Basel

Das verhältnismässig heimstarke Basel erlitt gegen die SCL Tigers einen erheblichen Rückschlag. Chancenlos unterlagen die Bebbi dem nun punktgleichen Kontrahenten 0:4.

17 Sekunden genügten den vifen Emmentalern am Anfang des Mitteldrittels, um die entscheidende Differenz zu schaffen. Antonio Rizzello und die HCD-Leihgabe Ahren Nittel trafen innerhalb von 17 Sekunden zum verdienten 2:0. Von dieser Doublette erholte sich die Mannschaft von Kent Ruhnke nicht mehr. Zuviel missriet ihr vor und nach den beiden Kontern.

Ohne ein Minimalmass an Leidenschaft und einen wenigstens phasenweise erkennbaren Siegeswillen ist für Basel in der NLA nichts zu gewinnen. Offenbar haben die Akteure aus dem angenehmen «Tessiner Wochenende» (mit Siegen gegen Lugano und Ambri) die falschen Schlüsse gezogen. Den Tigers kam die gewährte Freifahrt zupass - Stettler und Fast erhöhten im Rahmen des Kürlaufs auf 4:0.

Berns verdienter, knapper Sieg

Bern siegte in dieser Saison im dritten Anlauf erstmals gegen die Rapperswil-Jona Lakers (3:2). Dass sie bis zum Schluss um den Erfolg zittern mussten, ist auf der ungenügenden Chancenauswertung der Berner zuzuschreiben.

In der 7. Minute hatte Raeto Raffainer die erste grosse Chance für die Gastgeber und nur Sekunden später lag die Scheibe erstmals im Tor der Rapperswiler. Doch Sébastien Bordeleau hatte das Spielgerät in bester Fussballer-Manier per Kopf über die Linie befördert. In der 13. Minute war der verdiente Führungstreffer dann gleichwohl Tatsache: Simon Gamache hatte nach einem Gestocher am schnellsten reagiert. Die Berner dominierten die Partie, begünstigt durch zahlreiche Strafen gegen die Lakers (nach 30 Minuten 24:2 Minuten), weiter praktisch nach Belieben, scheiterten jedoch immer wieder an Marco Streit. Und als die meisten der 14 032 Zuschauer in der BernArena während einer Strafe gegen Mariusz Czerkawski mit dem zweiten Berner Treffer rechneten, fiel der ausgleich. Stefan Hürlimann erwischte den weit vor seinem Tor postierten Marco Bührer mit einer «Bogenlampe» (27.). Es war Hürlimanns erstes Saisontor und der erste Rapperswiler Treffer nach beinahe 147 torlosen Minuten. Gamache brachte das Heimteam zwei Minuten später mit einer herrlichen technischen Finte bereits wieder in Führung, und Christian Dubé doppelte in der 31. Minute nach. Doch weil Patrick Fischer sieben Sekunden vor der zweiten Pause aus spitzem Winkel der Anschlusstreffer gelang, blieb die Spannung erhalten. Rapperswil war im letzten Abschnitt zwar aktiver als in den ersten 40 Minuten, doch letztlich rettete der SCB den (zu) knappen Vorsprung über die Distanz. Für Rapperswil war es die nunmehr dritte Niederlage in Folge.

Blitzstart entschied für Kloten

Kloten hat nach drei Niederlagen in Folge den Tritt definitiv wieder gefunden und revanchierte sich mit einem 7:2 (3:0, 3:1, 1:1) gegen Zug für die zehn Tage zuvor erlittene 1:4-Niederlage.

Bereits nach 42 Sekunden brachte Liga-Topskorer Kimmo Rintanen das Heimteam in Führung. Und als Danny Kurmann, der für seine kleinliche Regelauslegung in der Elitserien von den schwedischen Medien kritisiert worden war, in kurzer Folge drei Zuger auf die Strafbank schickte, erhöhten die Klotener zweimal in doppelter Überzahl auf 3:0 (6.). Mit einem weiteren Doppelschlag kurz nach Spielhälfte durch Rintanen, der sich zudem einen Assist gutschreiben lassen konnte, und Damien Brunner war die Partie im Schluefweg vor nur 3300 Zuschauern bereits entschieden.

Für Zug war es nach acht Siegen de suite nun die zweite Niederlage in Folge; dagegen reihte Kloten nun bereits wieder den dritten Sieg aneinander, nachdem sie nach der Nationalmannschaftspause ebensoviele Male als Verlierer vom Eis gegangen waren.

Luganos Geschenke an den ZSC

Die ZSC Lions kamen in Lugano zu einem äusserst glückhaften Sieg. Durch zwei Shorthander nach Geschenken der Tessiner glichen sie zum 2:2 aus, bevor Mathias Seger den Zürchern in der Verlängerung den Sieg sicherte.

Lugano führte scheinbar sicher 2:0, bevor es im letzten Drittel jeweils im Powerplay verfrühte Weihnachtsgeschenke verteilte. Goalie Simon Züger und der Schweizer Internationale Sandy Jeannin avancierten gleich zweimal zu tragischen Figuren des Meisters. Erst verlor Jeannin an der blauen Linie den Puck, Thierry Paterlini zog los und erwischte Züger zwischen den Schonern (46.). Acht Minuten später brach Jeannin bei einem Schussversuch der Stock. Jan Alston und Dale McTavish lancierten den Konter, Züger zögerte mit Herauslaufen und ermöglichte PostFinance-Topskorer McTavish das 2:2.

Zuvor dominierte mehrheitlich Lugano die auf bescheidenem Niveau ausgetragene Partie und schien vor der Saisonminuskulisse von 2920 Zuschauern problemlos den zehnten Sieg im zwölften Heimspiel einzufahren. Doch die beiden unnötigen Gegentreffer liessen die Tessiner erstarren. In der Verlängerung besassen sie keine Torchance, während der ZSC gleich sechsmal auf Züger schoss. Segers 3:2 (63.) war deshalb nicht unverdient. Es war die zweite Niederlage für Lugano in der erst zweiten Overtime dieser Saison.

Eine miserable Leistung zeigten beide Teams im Powerplay: Aus 10(Lugano) respektive 9 (ZSC Lions) Zweiminutenstrafen resultierte kein Treffer - bis auf die zwei Shorthander der Lions.

In Lugano interessiert derzeit nicht nur das sportlich (bescheidene) Auftreten der «Bianconeri», heute (Mittwoch) soll auch die Basis für eine erfolgreiche Zukunft neben dem Eis gelegt werden. Die in die Steueraffäre der Tessiner verwickelten langjährigen Funktionäre Beat Kaufmann (Präsident der AG) und Fabio Gaggnini (Präsident des Vereins) sollen an der Generalversammlung entmachtet werden. Neuer VR-Präsident soll Paulo Rossi werden.

Servettes Schlussspurt

Servette beendete gegen das ebenfals kriselnde Fribourg seine fünf Spiele dauernde Niederlagen-Serie (5:3) dank zwei Toren von Serge Aubin in der Schlussphase. Fribourg ist nach der achten Niederlage in Folge weiter am Tabellenende.

Nach den letzten beiden Toren der Genfer waren die Freiburger zu keiner Reaktion mehr fähig, obwohl sie in den letzten 64 Sekunden ihr Glück ohne Goalie und mit einem sechsten Feldspieler versuchten. Zuvor kämpften sich die Gäste von einem Zwei-Tore-Rückstand zurück. Nur 76 Sekunden nach dem 2:0 von Aubin gelang dem 20-jährigen Julien Sprunger der Anschlusstreffer. Zwar erhöhte Kirby Law, der wie sein Sturmpartner Aubin erstmal nach vier Partien wieder traf, in der 32. Minute den Vorsprung wieder auf zwei Tore. Doch Thibaut Monnet, zuvor elf Spiele ohne persönliches Erfoglserlebnis, gelang erneut nur 119 Sekunden später der erneute Anschlustreffer. Als Jozef Balej in der 48. Minute und nach einer beeindruckenden Phase der Gäste der 3:3-Ausgleich gelang, schien das Team von Serge Pelletier aus der Negativspirale zu finden. Doch die Freiburger Offensive erlitt mit der Egalisation einen Bruch und Aubin erzielte die beiden Treffer (53./55.) die Tore zum Sieg.

NLA, 23. Runde. Am Dienstag:

Ambri-Piotta - Davos 6:3 (3:1, 2:0, 0:2)

Valascia. - 3425 Zuschauer. - SR Mandioni, Wehrli/Wirth.

Tore: 7. Trudel (Domenichelli) 1:0. 9. Riesen (Reto von Arx, Daigle) 1:1. 11. Siritsa (Domenichelli, Gianini) 2:1. 13. Demuth (Naumenko, Domenichelli/Ausschluss Ambühl) 3:1. 25. Baldi (Celio, Ott/Ausschluss Blatter) 4:1. 35. Trudel (Naumenko, Domenichelli/Ausschluss Chawanow) 5:1. 41. Marha (Gianola, Reto von Arx/Ausschluss Naumenko) 5:2. 55. Reto von Arx (Chawanow, Riesen/Ausschluss Ott und Somervuori) 5:3. 60. (59:29) Domenichelli (Pont/Ausschluss Bianchi!) 6:3 (ins leere Tor).

Strafen: je 9mal 2 Minuten.

PostFinance-Topskorer: Trudel; Daigle.

Ambri-Piotta: Bäumle; Naumenko, Tallarini; Dubois, Gianini; Höhener, Ott; Demuth, Domenichelli, Trudel; Kostovic, Bianchi, Baldi; Somervuori, Pont, Schena; Imperatori, Siritsa, Celio.

Davos: Hiller; Gianola, Crameri; Blatter, Chawanow; Jan von Arx, Müller; Furrer; Riesen, Reto von Arx, Daigle; Sarault, Marha, Burkhalter; Varada, Rizzi, Baumann; Guggisberg, Ambühl, Wieser.

Bemerkungen: Ambri ohne Svensson (krank), Cereda (verletzt), Davos ohne Leblanc, Winkler (beide verletzt), Häller (überzählig). 13. Timeout von Davos. 46. Pfostenschuss von Baldi. Davos von 57:15 bis 59:29 ohne Goalie. Höhener wegen Schulterverletzung im letzten Drittel nicht mehr erschienen.

Basel - SCL Tigers 0:4 (0:0, 0:2, 0:2)

St.-Jakob-Halle. - 2271 Zuschauer. - SR Stalder, Simmen/Sommer.

Tore: 24. (23:56) Rizzello 0:1. 25. (24:13) Nittel (Adrian Gerber) 0:2. 47. Stettler (Miettinen, Sutter) 0:3. 50. Fast (Neff, Joggi/Ausschluss Walker) 0:4.

Strafen: 7mal plus 5 Minuten (Camenzind) plus Spieldauer (Camenzind) gegen Basel, 6mal 2 Minuten.

PostFinance-Topskorer: Nüssli; Tuomainen.

Basel: Manzato; Plavsic, Voisard; Collenberg, Liimatainen; Bundi, Bright; Gerber; Nüssli, Campbell, Voegele; Fuchs, Camenzind, Della Rossa; Anger, Chatelain, Tarvainen; Schnyder, Tschuor, Walker; Tschannen.

SCL Tigers: Schoder; Leuenberger, Lüthi; Fast, Stettler; Moser, Ramholt; Blum, Aegerter; Sutter, Liniger, Neff; Siren, Nittel, Joggi; Miettinen, Toms, Tuomainen; Debrunner, Adrian Gerber, Rizzello.

Bemerkungen: Basel ohne Astley, Wüthrich (beide verletzt), Langnau ohne Schürch, Högardh (beide verletzt). 1. Drittel endete wegen eines Defekts an der Torlampe bereits um 18:47. 25. Timeout von Basel. 33. Pfostenschuss von Leuenberger. 56. Manzato hält Penalty von Toms.

Bern - Rapperswil-Jona Lakers 3:2 (1:0, 2:1, 0:1)

BernArena. - 14 032 Zuschauer (Saison-Minusrekord). - SR Schmutz, Arm/Küng.

Tore: 13. Gamache (Dubé, Berglund/Ausschluss Hürlimann) 1:0. 27. Hürlimann (Ausschluss Czerkawski!) 1:1. 29. Gamache (Dubé, Söderholm) 2:1. 31. Dubé (Jobin, Gamache/Ausschluss Micheli) 3:1. 40. (39:53) Fischer (Koivisto) 3:2.

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Bern, 9mal 2 plus 10 Minuten (Eloranta)

PostFinance-Topskorer: Gamache; Roest.

Bern: Bührer; Gerber, Steinegger; Jobin, Söderholm; Dominic Meier, Rolf Ziegler; Raffainer, Thomas Ziegler, Reichert; Gamache, Bordeleau, Dubé; Patrik Bärtschi, Landry, Rüthemann; Berglund, Rötheli, Camichel; Daniel Meier.

Rapperswil: Streit; Koivisto, Geyer; Fischer, Gmür; Schefer, Guyaz; Nordgren, Roest, Murray; Czerkawski, Kamber, Micheli; Schrepfer, Bütler, Walser; Deny Bärtschi, Hürlimann, Eloranta; Morger.

Bemerkungen: Bern ohne Furrer und Kobach (beide verletzt), SCRJ ohne Bayer (verletzt). - 8. Tor von Bordeleau aberkannt (Kopftor). 5. Murray verletzt ausgeschieden. - Timeout: Rapperswil (31.). Rapperswil ab 58:53.

Kloten Flyers - Zug 7:2 (3:0, 3:1, 1:1)

Schluefweg. - 3307 Zuschauer. - SR Kurmann, Abegglen/Dumoulin.

Tore: 1. (0:42) Rintanen (von Gunten) 1:0. 5. (4:40) Pittis (Herperger, Hamr/Ausschlüsse Sutter, Duca) 2:0. 6. (5:27) Brimanis (Lindemann, Brunner/Auschlüsse Duca, Richter) 3:0. 33. (32:38) Rintanen (Lindemann) 4:0. 34.(33:58) Brunner (Brimanis, Herperger/Ausschluss Fazio) 5:0. 36. Schnyder 5:1. 40. (39:12) Wick (Rothen) 6:1. 56. Schnyder (Richter, Diaz) 6:2. 58. Lindemann (Rintanen, Pittis) 7:2.

Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Kloten, 7mal 2 plus 10 Minuten (Fazio) gegen Zug.

PostFinance-Topskorer: Rintanen; Di Pietro.

Kloten: Rüeger; von Gunten, Hamr; Brimanis, Klöti; Schulthess, Hofer; Seydoux, Stephan; Lindemann, Pittis, Rintanen; Rothen, Herperger, Brunner; Bühler, Jenni, Lemm; Ehrensperger, Kellenberger, Wick.

Zug: Weibel; Richter, Sutter; Diaz, Hallberg; Kress, Fazio; Maurer; Petrow, Di Pietro, Camichel; Christen, Grosek, Maneluk; Bürgler, Oppliger, Meier; Duca, Schnyder, Casutt; Steinmann.

Bemerkungen: Kloten ohne Guignard und Stancescu (beide verletzt), Zug ohne Back und Piros (beide verletzt).

Lugano - ZSC Lions 2:3 n. Verl. (1:0, 1:0, 0:2, 0:1)

Resega. - 2920 Zuschauer (Saisonminusrekord). - SR Prugger, Hofmann/Schmid.

Tore: 12. Wilson (Gardner, Tärnström) 1:0. 35. Gardner (Snell, Sannitz) 2:0. 46. Zeiter (Ausschluss Alston!) 2:1. McTavish (Alston/Ausschluss Forster!) 2:2. 63. Seger (Alston, McTavish) 2:3.

Strafen: 10mal 2 plus 10 Minuten (Julien Vauclair) gegen Lugano, 9mal 2 Minuten gegen ZSC Lions.

PostFinance-Topskorer: Wallin; McTavish.

Lugano: Züger; Strudwick, Hänni; Julien Vauclair, Tärnström; Snell, Cantoni; Gardner, Sannitz, Wilson; Hentunen, Wallin, Jeannin; Reuille, Romy, Tristan Vauclair; Murovic, Wirz, Näser.

ZSC Lions: Sulander; Blindenbacher, Forster; Leeger, Suchy; Kout, Seger; McTavish, Alston, Wichser; Petrovicky, Pavlikovsky, Lachmatow; Grauwiler, Zeiter, Paterlini; Bieber, Stirnimann, Schnyder.

Bemerkungen: Lugano ohne Chiesa, Conne, Hirschi (alle verletzt), Nodari und Balerna (beide bei Chur); ZSC Lions ohne Steiner, Stoffel, Helfenstein und Lindemann (alle verletzt). - 54. Timeout Lugano.

Genf-Servette - Fribourg 5:3 (1:0, 2:2, 2:1)

Les Vernets. - 5475 Zuschauer. - SR Kunz, Mauron/Rebillard.

Tore: 15. Knöpfli (Meunier, Fedulow) 1:0. 24. (23:30) Aubin (Law/Ausschluss Fedulow!) 2:0. 25. (24:46) Sprunger 2:1. 32. Law (Aubin, Fedulow/Ausschluss Marquis) 3:1. 34. Monnet (Balej, Holden/Ausschluss Rytz) 3:2. 48. Balej (Marquis) 3:3. 53. Aubin (Law) 4:3. 55. Aubin (Fedulow, Law/Ausschluss Ngoy) 5:3.

Strafen: 7mal 2 plus 10 Minuten (Rytz) gegen Servette, 9mal 2 plus 10 Minuten (Reist) gegen Fribourg.

PostFinance-Topskorer: Aubin; Sarno.

Servette: Mona; Rytz, Bezina; Breitbach, Keller; Horak, Gobbi; Mercier, Schilt; Law, Aubin, Treille; Déruns, Trachlser, Cadieux; Fedulow, Meunier, Knöpfli; Rivera, Augsburger, Bonnet.

Fribourg: Munro; Ngoy, Heins; Birbaum, Reist; Studer, Marquis; Balej, Holden, Monnet; Sarno, Bastl, Neuenschwander; Sprunger, Montandon, Plüss; Zenhäusern, Bykow, Botter.

Bemerkungen: Servette ohne Savary und Wright (beide verletzt), Fribourg ohne Berger, Haldimann, Geoffrey Vauclair (alle verletzt). - 20. (19:30) Law verschiesst Penalty (Latte). - Pfostenschüsse: Bastl (16.), Aubin (27.). - Timeout: Genf-Servette (18.). Fribourg ab 58:56 ohne Goalie.

Rangliste: 1. Davos 23/51. 2. Bern 23/44. 3. Kloten Flyers 23/40. 4. Rapperswil-Jona Lakers 23/38 (83:65). 5. Lugano 24/38. 6. Zug 23/36 (69:68). 7. Genf-Servette 23/36 (81:83). 8. ZSC Lions 23/33. 9. SCL Tigers 23/27 (52:75). 10. Basel 24/27. 11. Ambri- Piotta 23/26. 12. Fribourg 23/21 (63:93).

Toms per sofort zu Langnau: Jeff Toms verlässt den HC Ambri in der dritten Saison vorzeitig und wird bis im Frühling 2007 für den Liga-Konkurrenten SCL Tigers stürmen. Der 32-jährige Kanadier kam im schwachen Tessiner Herbst nicht auf Touren. In elf Partien traf er nie. Die aktuelle Quote Toms steht indes in keinem Verhältnis zu seiner Gesamtbilanz in der NLA. In 134 Spielen seit seiner (Basler) Ankunft vor drei Jahren erreichte der 1,93 m grosse Nordamerikaner 134 Skorerpunkte (54 Tore).

Fehlgriff der Saison: Ausgerechnet Marco Bührer, der statistisch zweitbeste Keeper der Liga, leistete sich gegen Rapperswil den Fehlgriff der Saison. Der SCB-Hüter liess einen harmlosen Schlenzer des skorerpunktelosen Stefan Hürlimann von der Eisfeldmitte aus über die Fanghand gleiten.

Riesens Torserie: Der Ex-NHL-Profi Michel Riesen ist derzeit nicht zu stoppen. In Ambri traf er im fünften Spiel in Folge. Innerhalb von fünf Runden schoss der Davoser Stürmer neun Treffer.

«Kleinste» Kulisse: 14 092 Zuschauer interessierten sich in der BernArena für das Spitzenspiel der Runde. Für die ungewöhnlichen SCB-Verhältnisse bedeutete diese Zahl einen Saison- Minusrekord. Zum Vergleich: Nur in Genf erschienen mehr als 5000 Zuschauer, alle anderen Kassiere zählten weniger als 3500 Besucher im Schnitt.

Zweiter Shutout: Als einziger Goalie überstand Matthias Schoder die 23. Runde ohne Gegentreffer. Beim problemlosen 4:0 in Basel erreichte der Langnauer seinen zweiten Shutout der Saison.

Fünf Skorerpunkte: Kein Team ist mehr auf den Ertrag der Ausländer angewiesen als Ambri. An sämtlichen sechs Treffern gegen Davos waren die nordamerikanischen Professionals Jean-Guy Trudel und Hnat Domenichelli beteiligt. Trudel traf zweimal, sein Linienpartner Domenichelli produzierte fünf Skorerpunkte.

Dauerverlierer Fribourg: Ambri bezog vor dem Trainerwechsel von Rautakallio zu Huras zehn Niederlagen in Serie. Nun nähert sich Fribourg der Tessiner Negativmarke ungebremst: Gegen Servette (3:5) musste Gottéron die achte Pleite in Serie hinnehmen.

Skorerliste. Nationalliga A: 1. Kimmo Rintanen (Kloten) 37 Punkte (14 Tore/23 Assists). 2. Simon Gamache (Bern) 36 (11/25). 3. Stacy Roest (Rapperswil) 33 (8/25). 4. Domenico Pittis (Kloten) 31 (11/20). 5. Paul Di Pietro (Zug) 30 (14/16). 6. Jean-Guy Trudel (Ambri) 29 (16/13). 7. Serge Aubin (Servette) und Alexandre Daigle (Davos) 28 (14/14). 9. Christian Dubé (Bern) 27 (11/16). 10. Hnat Domenichelli (Ambri) 27 (10/17).

Nationalliga A. Freitag, 1. Dezember. 25. Runde: Bern - SCL Tigers, Kloten - ZSC Lions (beide 19.45 Uhr). Samstag, 2. Dezember. 24. Runde: Ambri-Piotta - Genf-Servette, Davos - Bern, Rapperswil-Jona - Basel, SCL Tigers - Kloten, ZSC Lions - Fribourg Gottéron, Zug - Lugano (alle 19.45 Uhr). Sonntag, 3. Dezember. 25. Runde: Basel - Davos, Fribourg-Gottéron - Ambri-Piotta, Lugano - Rapperswil-Jona (alle 15.45 Uhr). Dienstag, 5. Dezember: Genf-Servette - Zug (25. Runde), Davos - Kloten (30. Runde/beide 19.45 Uhr).

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