Aktualisiert 30.04.2009 07:43

GNTMKlums Vertrag zu streng für Kandidatin Marie?

Weil sie sich im Falle eines Sieges mehrere Jahre exklusiv an die Heidi Klum GmbH binden müsste, soll Marie Nasemann freiwillig auf den Sieg in der Castingshow «Germany's Next Topmodel» verzichtet haben.

Vor einigen Wochen kursierten Gerüchte im Netz, nach denen ein Sieg von Marie Nasemann bei «Germany's Next Topmodel» von Anfang an feststand . Nachdem sich die Geschichte als Falschmeldung entpuppte (20 Minuten Online berichtete), schlägt das Pendel jetzt in die entgegengesetzte Richtung.

Angeblich plane die als Favoritin gehandelte Bayerin ihren Ausstieg aus der Castingshow. Laut Gerüchten aus ihrem Heimatort Gauting ist der Grund dafür, dass sie nicht bereit sei, einen Vertrag mit der Heidi Klum GmbH zu unterzeichnen, der sie für mehrere Jahre exklusiv an das Unternehmen bindet. Dies sei jedoch eine Bedingung, welche die Siegerin der Casting-Show erfüllen muss.

Obwohl die Aussage auf den ersten Blick abenteuerlich anmutet, könnte etwas dran sein: Schliesslich ist Nasemann seit längerem bei den Agenturen Mary Poppins Agency und Most Wanted Models unter Vertrag. Sylvia Leifheit, Chefin von Most Wanted, beklagte sich bereits bei der B.Z. über das Fremd-Engagement ihrer Klientin. «Ich habe sehr viele Buchungen absagen müssen, weil sie keine Zeit hat.»

Nasemann hat bereits einige grössere Modeljobs hinter sich, ihre Karriere steht also nicht mehr am Nullpunkt: So stand sie für Brands wie Laurél, Escada oder Samsung vor der Kamera. Die Frage ist also durchaus berechtigt, ob sie sich durch einen Exklusiv-Vertrag mit Heidi Klum nicht ins eigene Modelfleisch schneiden würde.

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