KMU-Offensive: Deiss zieht Bilanz
Aktualisiert

KMU-Offensive: Deiss zieht Bilanz

Bundespräsident Joseph Deiss zieht ein Jahr nach der Ankündigung seiner Offensive für die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) eine durchzogene Zwischenbilanz.

Die administrativen Hürden sind immer noch zu gross.

«Es gibt noch viel zu tun», sagte Deiss am Dienstag vor den Medien in Bern. Mit dem bisher Erreichten sei er eigentlich zufrieden. Doch es gebe noch viele schwierige Fragen, die in Zusammenarbeit mit verschiedenen Stellen und Anspruchsgruppen diskutiert werden müssten.

Zu den wichtigsten Zielen des Volkswirtschaftsministers zählen der Abbau administrativer Hürden für KMU sowie die Förderung der Ausbildung. Die Schikanen, die KMU im Kontakt mit Behörden erleben, sollen ausgemerzt werden. Der grundsätzliche Aufwand für Dokumente und Bewilligungen müsste weiter reduziert werden.

Er sei aber auf die Unterstützung anderer Stellen und Behörden angewiesen, um eine Entrümpelung vorzunehmen, sagte Deiss. Er sehe sich deshalb nicht nur in der Rolle des Technikers, sondern auch des Missionars. (sda)

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