Aktualisiert

BernKnackeboul reimt gegen exzessiven Alkoholkonsum

Rappen gegen den Suff: Die Berner Gesundheit setzt bei der Alkoholprävention auf wortgewandte Hip-Hopper.

von
Sophie Reinhardt
Knackeboul setzt sich gegen den Alkohol ein. Auch der Bierdeckel soll zum masvollen Konsum beitragen.

Knackeboul setzt sich gegen den Alkohol ein. Auch der Bierdeckel soll zum masvollen Konsum beitragen.

Über Alkoholmissbrauch muss man nicht nur reden – man kann auch darüber rappen oder dichten. Das hat sich die Berner Gesundheit gedacht und für diesen Freitag den bekannten Rapper Knackeboul auf den Bundesplatz geladen. Dort beginnt der Kick-off der Dialogwoche Alkohol, die während neun Tagen mit verschiedenen Veranstaltungen für einen bewussten Umgang mit Alkohol wirbt.

«Alkohol ist eine ernst zu nehmende Droge, darum halte ich den Event für eine gute Sache», so der Rapper und Beatboxer. Mona Neidhart vom Bundesamt für Gesundheit ist überzeugt, dass Knackeboul genau der Richtige ist, um Jugendliche anzusprechen: «Es gelingt ihm, laufend Zurufe und Inputs aus dem Publikum aufzunehmen und in seine Texte einzuarbeiten. Damit tritt er mit dem Publikum in ein Gespräch.» Die Zuhörer können es dem Rapper gleichtun: In einem Wettbewerb sollen kreative Köpfe 20 Begriffe finden, die mit «Alk» beginnen. Für das Preisausschreiben wirbt ein Bierdeckel, der in Berner, Bieler und Thuner Bars und Clubs verteilt. «So erreichen wir, dass sich die Konsumenten Gedanken über ihre Trinkgewohnheiten machen», so Maya Mezzera von der Berner Gesundheit. Die besten Vorschläge werden belohnt und für einen zukünftigen Flyer benutzt.

www.raveitsafe.ch

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