Strategie: Knacknuss für Weltstrategen
Aktualisiert

StrategieKnacknuss für Weltstrategen

«Sup­reme Ruler: Cold War» ist ein Schaustück für Liebhaber von Strategiespielen und schwierigen Games.

von
jag

Auf geopolitische Strategen mit Flair für schwierige Games wartet mit «Sup­reme Ruler: Cold War» ein Schaustück. Keine Einführung, die erklärt, wie das Spiel funktioniert: Wer «Supreme Ruler» startet, muss sich mit den Vorgängern auskennen oder Zeit ins Studium des Spielprinzips investieren. Das Game beginnt mit dem Kalten Krieg 1949. Die USA und UdSSR kämpfen um Einfluss in der Welt – und mit ihnen Spieler, die sich in der Kampagne auf eine der beiden Seiten schlagen. Mittels Wirtschaftshilfe, militärischer Einschüchterung und Diplomatie soll der Einflussbereich der jeweiligen Macht erweitert werden. Wem dies eine Nummer zu gross ist, wählt ein damals existierendes Land und beginnt den Machtpoker im Kleinen – und kann ihn bis zur totalen Auslöschung der Welt durch Nuklearkrieg führen. «Supreme Ruler» fordert ein Verständnis für komplexe Zusammenhänge und ist kein Spiel für Ungeduldige. (jag/20 Minuten)

Umsetzung der Motion

Wie eine Regelung aussehen könnte, die der Bundesrat nun ausarbeiten muss, ist noch unklar. Im Interview mit 20 Minuten Online äusserte sich die Motionärin, SP-Nationalrätin Evi Allemann, dazu, wie ihr Vorstoss umgesetzt werden könnte. Ein absolutes Verbot soll nur für rund ein Dutzend von Computerspielen gelten. Bei den übrigen Games soll eine unabhängige nationale Zertifizierungsstelle festlegen, ab welchem Alter das Spiel gekauft werden darf. Allemann erhofft sich von einem Verbot, dass die Game-Industrie längerfristig umdenkt und andere Arten von Computerspielen entwickelt.

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