«Knast ist doof» bringt eine Million
Aktualisiert

«Knast ist doof» bringt eine Million

Sie vergoldet sogar ihren Gefängnisaufenthalt: Die grossen US-TV-Networks reissen sich um das erste Interview mit Paris Hilton. Den Zuschlag erhält «NBC» - für eine Millionen Dollar.

Die «ABC»-Leute sind sauer. Das erste Telefon-Interview mit Paris Hilton aus dem Knast durfte ihre Frontfrau Barbara Walters führen. Schon freuten sich die Bosse auf fulminante Einschaltquoten mit dem Ex-Häftling Hilton, als Jeff Zucker zum Hörer griff. Der «NBC»-Chef rief Rick Hilton an und sicherte das erste Interview nach Paris Entlassung. Kosten: eine Millionen Dollar.

Moderieren soll dabei Meredith Vieira. Normalerweise arbeitet sie mit Matt Lauer zusammen, der sich aber durch schnippische Bemerkungen über Paris selbst aus dem Rennen geworfen hat.

Die Blogospäre rätselt nun, was NBC-Boss Zucker Vater Hilton noch alles versprechen musste. Zum Beispiel dass eine Bibel im Bild sein muss. Inklusive Lesezeichen, damit das Buch auch benutzt aussieht. Die Kamera müsste so eingestellt sein, dass die Millionenerbin möglichst verwundbar und schwach erscheint. Es könnte ein dramatisches Wiedersehen zwischen Paris und Schosshund Tinkerbell geben. Denkbar wäre auch ein Spickzettel, der ihren Wortschatz über Vokabeln wie «hot», «unfair» oder «Mami!!!» hinaus erweitert.

Was musste Zucker noch alles versprechen? Wie wird das Interview über die Bühne gehen? Wären Sie ein guter Paris-PR-Agent? Oder lassen sie ihrem Hilton-Frust einfach freien Lauf - in unserem Talkback!

Deine Meinung