Bösingen: Knatsch um Kinder-Funpark

Aktualisiert

BösingenKnatsch um Kinder-Funpark

Bunt und grösser als jeder andere: Der Beo-Funpark wird im Februar eröffnet – trotz Namensstreit mit der Konkurrenz.

von
Alexandra Graber
Die Betreiber des BEO-Funparks Roby und Judit Gasser freuen sich auf die Eröffnung.

Die Betreiber des BEO-Funparks Roby und Judit Gasser freuen sich auf die Eröffnung.

Mit dem Elektro-Kart Rennen fahren, einen Klettervulkan besteigen und auf dem Riesen-Trampolin Luftsprünge machen: Ab dem 15. Februar können sich Kinder im grössten Abenteuerspielplatz der Schweiz in Bösingen (FR) austoben. Nach jahrelanger Planung eröffnen Roby und Judit Gasser den 2300 Quadratmeter grossen Kindertraum.

«Inspiriert zum Funpark haben uns unsere zwei Töchter», so das Paar. An die tausend Spielfreunde sollen sich täglich für je 15 Franken Eintritt in der ehemaligen Tennishalle austoben. «Unser Indoor-Park ist stark auf Bewegung ausgerichtet», so Roby Gasser. Heute hätten viele Kinder immer weniger die Möglichkeit, in der freien Natur zu spielen. Die Spielanlagen können auch von Erwachsenen genutzt werden – allerdings nur in Begleitung von Kindern.

Funpark auch in Spiez geplant

Eine Sache bereitet den Betreibern allerdings Bauchschmerzen: In Spiez plant die Ammann Globalbau AG, unter gleichem Namen einen Funpark im Beo-Center zu eröffnen. Per Zeitungsinserat suchen die Betreiber nach Personal. Der Geschäftsführer will sich gegenüber 20 Minuten nicht zu seinen Plänen im leerstehenden Beo-Zentrumsteil äussern. Deutliche Worte findet dagegen Roby Gasser: «Rechtliche Schritte wegen dem Namensklau sind eingeleitet.»

Im nebenstehenden Bericht über den Beo-Funpark in Bösingen schrieb 20 Minuten, die Ammann Globalbau AG plane in Spiez einen Funpark unter gleichem Namen im Beo-Center. Diese Formulierung war unpräzis. Der geplante Funpark der Ammann Globalbau AG heisst nicht «Beo-Funpark», sondern Funpark Spiez. Aus diesem Grund weist die Ammann Globalbau AG den Vorwurf des Namensklaus zurück. smü

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