Jööööh-Alarm!: Koala darf bei den Grossen mitfliegen
Aktualisiert

Jööööh-Alarm!Koala darf bei den Grossen mitfliegen

Normalerweise müssen tierische Touristen ziemlich unschick in der Gepäcksabteilung mitfliegen. Nicht so Koalabärin Alinga. Zahlen musste sie auch nicht. Vier Pfoten müsste man haben!

von
cat

Da rieben sich wohl einige Passagiere beim morgendlichen Flug LH 077 von Düsseldorf nach Frankfurt die verschlafenen Augen: Am 14. Februar checkt ein Koalabär ein und nimmt anschliessend seinen Platz in der letzten Reihe der Economy ein. Holzklasse, sicher – aber wenn man bedenkt, dass Tiere über acht Kilogramm sonst zwischen Koffern, Kinderwagen und Mitbringseln in Übergrösse reisen müssen, darf man den Trip von Koaladame Alinga getrost als «First Class» bezeichnen.

Alinga reiste natürlich nicht allein. Ihre Bodyguards (Tierpfleger) waren ebenfalls an Bord. Potentielle lästige Autogrammjäger wurden so vorsorglich abgeschreckt. Vom Inflight-Angebot der Lufthansa konnte die stark behaarte junge Dame nicht vollumfänglich Gebrauch machen. Doch statt Tomatensaft gabs für die knapp Zweijährige immerhin ein Bündel Eukalyptusblätter. In Frankfurt hiess es für das lustige Trüppchen dann umsteigen für die Weiterreise nach Edinburgh. Edinburgh? Würde sich ein australisch-stämmiges Tierchen wie Alinga nicht wohler auf Mallorca oder Lanzarote fühlen?

Bestimmt, aber Alinga macht ja keine Ferien, sondern musste geschäftlich nach Schottland. Im Rahmen eines vom Duisburger Zoo europaweit koordinierten Zuchtprogramms wurde sie nach Edinburgh «verliehen». Dort freuen sich die Koala-Männchen Goonaroo (nicht zu verwechseln mit der gemeinen Gonorrhoe) und Yabbra über ihre neue Sex-, äh Zuchtpartnerin. Das flotte Liebestriangel machte die Lufthansa möglich, die den Transport Alingas von Düsseldorf nach Edinburgh sponserte.

Koala aus Buschbrand in Australien gerettet

Deine Meinung