Bayern ohne Probleme – Kobel prallt in Pfosten und muss bei BVB-Sieg ausgewechselt werden 
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Bayern ohne ProblemeKobel prallt in Pfosten und muss bei BVB-Sieg ausgewechselt werden

Vier Champions-League-Teilnehmer der Bundesliga standen am Samstagnachmittag in der Bundesliga im Einsatz. Auch mehrere Schweizer spielten, so liefen die Spiele.

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Der BVB gewinnt, verliert dabei aber Goalie Kobel. 

Der BVB gewinnt, verliert dabei aber Goalie Kobel.

Friso Gentsch/dpa
Bayern gibt sich sich gegen Hoffenheim keine Blösse. 

Bayern gibt sich sich gegen Hoffenheim keine Blösse.

Sven Hoppe/dpa
Leipzig dreht die Partie gegen Fürth. 

Leipzig dreht die Partie gegen Fürth.

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Darum gehts

  • Der BVB gewinnt auch ohne Haaland.

  • Bayern gibt sich gegen Hoffenheim keine Blösse.

  • Auch zahlreiche Schweizer stehen im Einsatz.

Julian Nagelsmann hat am heimischen Fernseher die nächste Torshow seines FC Bayern bejubeln dürfen. Der 34-Jährige, der sich nach einer Corona-Infektion in seiner Küche ein «kleines Analysezentrum» mit grossem Bildschirm, Laptop und iPad gebaut hat, freute sich am Samstag über ein unterhaltsames 4:0 (2:0) der Münchner in der Fussball-Bundesliga gegen die TSG Hoffenheim.

Vor 60’000 Zuschauern in der nicht ausverkauften Allianz Arena dokumentierten Serge Gnabry (16. Minute), Weltfussballer Robert Lewandowski (30.) sowie die Joker Eric Maxim Choupo-Moting (82.) und Kingsley Coman (87.) den grossen Qualitätsunterschied mit ihren Toren. Die Treffer wurden stimmungsvoll von den Bayern-Fans gefeiert, erstmals seit März 2020 waren am Samstag wieder 75’000 Zuschauer in München zugelassen. Die Südkurve sang und tanzte lautstark mit.

Glanzlos aber effektiv – Borussia Dortmund hat nach der peinlichen Champions-Legaue-Schlappe von Amsterdam zurück in die Erfolgsspur gefunden. Auch ohne den verletzten Torjäger Erling Haaland festigte der Revierclub mit dem 3:1 (2:0) bei Arminia Bielefeld den zweiten Rang in der Fussball-Bundesliga. Vor 25 000 Zuschauern in der Schüco-Arena trafen am Samstag die Routiniers Emre Can (31./Foulelfmeter) und Mats Hummels (45.) sowie Jungstar Jude Bellingham (72.) zum Sieg der Dortmunder. Dagegen sorgte die Arminia trotz des Anschlusstreffers durch Fabian Klos (87./Foulelfmeter) für eine historische Negativmarke: Nie zuvor waren die Ostwestfalen nach neun Bundesliga-Spieltagen noch ohne Sieg.

Zur Pause musste Dortmund den Torhüter wechseln. Nati-Goalie Gregor Kobel prallte in den Pfosten und wurde vorsichtshalber geschont. Marwin Hitz wurde eingewechselt und zeigte eine souveräne Partie, bei der auch Manuel Akanji durchspielte. Bei den Bielefeldern standen mit Cedric Brunner und Edimilson Fernandes zwei Schweizer in der Startelf. Brunner sorgte mit einem Foul für den BVB-Penalty.

Der SC Freiburg setzt seine Erfolgsgeschichte fort und hat die Krise des VfL Wolfsburg weiter verschärft. Die Mannschaft von Trainer Christian Streich besiegte die Niedersachsen am Samstag mit 2:0 (1:0). Philipp Lienhart in der 27. Minute und Lucas Höler (68.) erzielten die Tore für die Breisgauer, die als einziges Team in dieser Saison in der Fussball-Bundesliga ungeschlagen bleiben.

Während Überraschungsteam Freiburg auf einem Champions-League-Platz liegt, rutscht Königsklassen-Teilnehmer Wolfsburg immer weiter ab. Das Team von Coach Mark van Bommel hat nun schon acht Pflichtspiele in Serie nicht gewonnen. Vor 10’251 Zuschauern präsentierte sich der VfL nicht kreativ genug und ineffizient. Bei den Wolfsburger standen mit Kevin Mbabu und Renato Steffen zwei Schweizer in der Startelf – Mbabu hob beim 1:0 das Abseits auf.

RB Leipzig hat nach der schlechtesten ersten Halbzeit unter Trainer Jesse Marsch das Bundesliga-Spiel gegen die SpVgg Greuther Fürth noch gedreht und mit 4:1 (0:1) noch einen sicheren Sieg eingefahren. Branimir Hrgota hatte die Gäste mit einem umstrittenen Elfmeter nach 45 Minuten verdient in Führung gebracht. Der gerade eingewechselte Yussuf Poulsen besorgte in der 46. Minute den Ausgleich. Emil Forsberg, der am Samstag seinen 30. Geburtstag feierte, verwandelte nach 53 Minuten einen an Poulsen verwirkten Foulelfmeter. Schliesslich trafen die ebenfalls gerade zuvor aufs Feld gekommenen Dominik Szoboszlai (65.) und Hugo Nova (88.) vor 24’758 Zuschauern in der damit ausverkauften Red Bull-Arena. Fürth wartet weiter auf den ersten Saisonsieg. Diesen konnte auch Cedric Itten nicht herbeiführen, auch wenn er in der Startelf stand.

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(dpa/fss)

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