Kodak schränkt Verkauf von analogen Kameras ein
Aktualisiert

Kodak schränkt Verkauf von analogen Kameras ein

Der weltgrösste Fotokonzern Eastman Kodak zollt dem Vormarsch digitaler Kameras Tribut und will den Verkauf von Kameras mit den klassischen 35mm-Filmen noch in diesem Jahr in den USA und in Westeuropa einstellen.

Das gilt auch für das erst 1996 eingeführte Advanced Foto System (APS), wie das Unternehmen mitteilte. In Asien, Lateinamerika und Osteuropa, wo der Markt für 35mm-Filme noch zweistellige Zuwachsraten hat, will Kodak hingegen sein Engagement in diesem Bereich verstärken.

Von der Einstellung des Verkaufs von 35mm-Fotoapparaten nicht betroffen sind Einmal-Kameras mit 35mm-Filmen. Hintergrund der Entscheidung von Kodak ist der Vormarsch der Digitalkameras. In den USA wurden 2003 erstmals mehr digitale als traditionelle Film-Fotoapparate verkauft. Den 12,5 Millionen Digitalgeräten standen 12,1 Millionen klassische Fotoapparate gegenüber. (dapd)

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