Köbi Kuhn mit Riesenlaster

Aktualisiert

Köbi Kuhn mit Riesenlaster

Ab Frühjahr 2007 wird das EURO-Fieber mit einer grossen Road-Show und einem Monstertruck zusätzlich entfacht.

Gestern wurde der über 16 Meter lange und 12 Tonnen schwere Truck in Bern einer grossen Gästeschar aus Politik, Gesellschaft, Sport, Kultur und Medien vorgestellt. Mit dabei waren mit Peter Sauber und Stéphane Chapuisat auch zwei der vier (Bernhard Russi und Roger Federer waren unabkömmlich) Ambassadoren, die den SFV auf dem Weg zur Endrunde als Sympathieträger mit hohem Bekanntheitsgrad unterstützen.

Bemalt in Rot-Weiss und dem neuen Slogan sowie den Logos des SFV und von Hauptsponsor Credit Suisse, im Innern ausgestattet mit einem Kunstrasen und versehen mit zwölf Monitoren, Laptops sowie Spielern der Schweizer Nationalmannschaft im 3D-Format, wird der Lastwagen im nächsten Frühjahr zu einer grossen Road-Show durch alle 26 Kantone und rund 40 Städte und Dörfer in allen Schweizer Landesteilen rollen.

Bei jedem Tour-Stopp soll der Fussball während eines Tages im Zentrum stehen. Mittels eines Fussball-Villages soll eine Erlebniswelt für die ganze Familie errichtet werden: Torwandschiessen, Geschicklichkeitstests, Goalie-Trainings, Tischfussball sind Bestandteil eines abwechslungsreichen Rahmenprogramms. Während der eigentlichen EM-Endrunde wird die Road- Show schliesslich in den vier Schweizer Spielorten Halt machen und zu einer Art «SFV-EURO-House» mit «Public Viewing» umfunktioniert werden.

«Das Heimturnier in zwei Jahren soll zu einem einmaligen Fest in Rot-Weiss werden. Dafür ist uns kein Aufwand zu gross», sagt SFV- Präsident Ralph Zloczower, «die EURO 2008 bietet wieder einmal die Chance, uns als Land bestmöglich zu präsentieren - nutzen wir diese.»

Der Fussball in der Schweiz soll jedoch auch über die EURO 2008 hinaus nachhaltig profitieren können. Dazu dienen sollen die drei Projekte «Vereine suchen Trainer», «SFV-Kids-Festival» und «Fussball geht in die Schule», die von Hansruedi Hasler, dem Technischen Direktor des SFV vorgestellt wurden und ebenfalls im Frühjahr lanciert werden sollen. «Das wichtigste Projekt für mich ist die Trainersuche der Vereine», sagt Hasler, «alljährlich suchen Tausende von Vereinen neue Juniorentrainer und Betreuer. Wir wollen ihnen dabei helfen und das Image des Traineramts durch Wissensvermittlung und Hervorhebung der positiven Aspekte der Trainerarbeit gezielt fördern.

Erfreut über das grosse Projekt zeigt sich der Ex-Internationale Chapuisat: «Das ist ein ganz tolles Projekt. Play Football Switzerland on Tour wird die grösste mobile Fussball-Show, die die Schweiz je erlebt hat. Schön, dass sie quer durchs Land, durch alle Kantone und Regionen führt.» (si)

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