Royaler Schiessunfall: Königsenkel schiesst sich in den Fuss
Aktualisiert

Royaler SchiessunfallKönigsenkel schiesst sich in den Fuss

Der älteste Enkel des spanischen Königs hat sich mit einem Gewehr verletzt. Im Unterschied zum letzten Schiessunfall in der Königsfamilie ging dieser glimpflich aus.

Journalisten am Montag vor dem Universitätsspital Quirón in Madrid, wo der Enkel des Königs wegen einer Schussverletzung behandelt wird.

Journalisten am Montag vor dem Universitätsspital Quirón in Madrid, wo der Enkel des Königs wegen einer Schussverletzung behandelt wird.

Der älteste Enkel des spanischen Königs Juan Carlos hat sich mit einem Gewehr versehentlich in den Fuss geschossen. Wie das Königshaus am Dienstag mitteilte, geschah der Zwischenfall am Montag auf einem Landgut des Königs in Soria, nördlich von Madrid.

Felipe Juan Froilán, der Sohn der ältesten Königstochter Elena, habe einen «kleinen Unfall» gehabt, hiess es in einer Erklärung. Der 13-Jährige sei zunächst in ein Spital in Soria gebracht worden. Später sei die Wunde in einer Klinik in Madrid operativ gesäubert worden.

Fünfter der Thronfolge

Felipe Juan Froilán steht auf dem fünften Rang in der spanischen Thronfolge, hinter seiner Mutter, der Infantin Elena. Die älteste Tochter des spanischen Königs hatte sich vor gut zwei Jahren von ihrem Mann, dem adligen Bankier Jaime de Marichalar, scheiden lassen.

Der Vorfall erinnert an das Jahr 1956. Damals war der 14-jährige Bruder von Juan Carlos durch Schüsse in einer königlichen Residenz getötet worden. In einer offiziellen Stellungnahme hatte es geheissen, aus der Waffe von Alfonso habe sich ein Schuss gelöst, als er sie reinigte. Historiker bezweifeln diese Darstellung jedoch. (sda)

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