Elektrovelo für Hipster: Können Sie den Motor dieses E-Bikes finden?
Publiziert

Elektrovelo für HipsterKönnen Sie den Motor dieses E-Bikes finden?

Ein Solothurner Start-up verkauft E-Bikes, die aussehen und sich anfühlen wie normale Velos. Zum einen ist der Motor gut versteckt, zum anderen ist es lediglich 14 Kilo schwer.

von
ber

So vermarktet Asfalt das E-Bike. (Video: ASFALT)

«Die meisten E-Bikes sind Allrounder, die hässlich aussehen», findet David Oreiro, Creative Director der Firma Asfalt. Dieses «Ästhetik-Problem» soll nun behoben werden: Seit Kurzem bieten Oreiro und seine drei Geschäftspartner E-Bikes an, die wie die derzeit heissbegehrten Strassenvelos aussehen. «Damit wollen wir endlich eine unauffällige Verbindung zwischen Velo und E-Bike realisieren.»

Damit das sogenannte «Asfalt Gt», die Basisversion der neuen Solothurner E-Bike-Marke, diesen Spagat schafft, wurde es speziell auf städtische Velotouren von maximal 50 Kilometern pro «Akku-Ladung» zugeschnitten: «So wird eine grosse und schwere Batterie überflüssig», erklärt Oreireo.

«Knapp zehn Kilogramm leichter als Konkurrenz»

1 / 3
Das Afalt-E-Bike sieht aus wie ein normales Velo. Der Clou dabei: Der Motor ist in den Velorahmen eingearbeitet und dadurch unsichtbar.

Das Afalt-E-Bike sieht aus wie ein normales Velo. Der Clou dabei: Der Motor ist in den Velorahmen eingearbeitet und dadurch unsichtbar.

ASFALT
Ausserdem ist das E-Bike im Vergleich extrem leicht. Nur 14 Kilo bringt das Stück auf die Wage, währenddessen das Upstreet 5 von Flyer mit 23 Kilogramm zu Buche schlägt. Aus diesem Grund sei das E-Bike auch als normales Velo nutzbar, wie Creative Director David Oreiro erklärt.

Ausserdem ist das E-Bike im Vergleich extrem leicht. Nur 14 Kilo bringt das Stück auf die Wage, währenddessen das Upstreet 5 von Flyer mit 23 Kilogramm zu Buche schlägt. Aus diesem Grund sei das E-Bike auch als normales Velo nutzbar, wie Creative Director David Oreiro erklärt.

ASFALT
Drei Jahre tüftelten die vier Freunde aus dem Kanton Solothurn an ihrem Projekt. Dabei wollten sie keine Kompromisse in Sachen Design und Preis machen.

Drei Jahre tüftelten die vier Freunde aus dem Kanton Solothurn an ihrem Projekt. Dabei wollten sie keine Kompromisse in Sachen Design und Preis machen.

ASFALT

Dank der kleineren Batterie kann der oft optisch störende Motor gut versteckt werden: Dieser ist in den Velorahmen eingearbeitet und dadurch von aussen unsichtbar. Aufgeladen wird das Asfalt-Velo lediglich via USB-Stecker. Dies macht es auch möglich, dass Lenker ihre Bikes unterwegs mit einer Powerbank aufladen.

Das Solothurner Jungunternehmen kann mit weiteren Vorteilen punkten: Das E-Bike ist im Vergleich zu anderen mit Batterie betriebenen Zweirädern extrem leicht. Nur 14 Kilogramm bringt das Stück auf die Waage. Zum Veranschaulichen: Das Upstreet 5 von Flyer schlägt mit 23 Kilogramm zu Buche. Jedoch verfügt das Upstreet über einige Extras, die dem Asfalt-Velo abgehen. So hat es etwa Schutzbleche oder ein eingebautes Rahmenschloss. «Das geringe Gewicht unseres Modells macht es möglich, das E-Bike auch als ganz normales Velo zu benutzen», sagt Tüftler Oreiro.

Keine Extras

Diese ganzen Finessen forderten die Unternehmer heraus: Drei Jahre tüftelten die vier Freunde aus dem Kanton Solothurn an ihrem Projekt. Das entwickelte Basisbike kostet rund 1900 Franken – und ist dennoch weniger als halb so teuer wie vergleichbare Konkurrenzprodukte. Um diesen verhältnismässig günstigen Preis gewährleisten zu können, verzichte Asfalt auf Extras wie etwa einen Gepäckträger oder Scheibenbremsen, die keinen einen offensichtlichen Mehrwert brächten.

Deine Meinung