Aktualisiert 11.11.2016 11:49

Termin beim DocKörbchengrösse C soll es für die Busenfreundinnen werden

Zwei Frauen lassen sich im TV die Brüste vergrössern. Am Donnerstag war das letzte Gespräch vor der OP – die Busenfreundinnen freuen sich auf ihre neuen Brüste.

von
Amina Jakupovic

So verlief das Beratungsgespräch der Busenfreundinnen beim Schönheitschirurg. (Video: jak)

Auf ihrem Weg zum Traumdécolleté sind Sarah Rossi und Olivia Eberle einen Schritt weiter: Die Busenfreundinnen hatten am Donnerstag ihr Beratungsgespräch beim Schönheitschirurgen in der Lucerne Clinic. Klinikleiter Jürg Häcki klärte die beiden Frauen über Risiken und den Ablauf der OP auf. Ausserdem einigten sie sich auf die neuen Körbchengrössen. Beim Gespräch war auch der deutsche Fernsehsender RTL mit dabei.

«Bei mir wird es ein etwas pralleres C»

«Ich habe mich für die Grösse C entschieden», sagt Sarah Rossi (31). «Bei mir wird es ein etwas pralleres C», so Sarahs Freundin Olivia Eberle (30). Im Moment haben die Busenfreundinnen beide noch die Grössen B. «Ich schaute in den Spiegel und dachte, es könnte doch viel schöner aussehen», so Eberle. Ihre Brüste dürften deshalb schon etwas gepusht aussehen, so dass sie auch mal ein Oberteil mit einem schönen Ausschnitt anziehen könne.

Mit der Aktion Busenfreundinnen geht für die beiden Frauen ein Traum in Erfüllung: «Im Beratungsgespräch wurde uns zwar klar, dass unsere Vorstellungen nicht voll und ganz erfüllt werden können. Aber wir sind uns sicher, dass Dr. Häcki mit der Operation das optimalste Ergebnis herausholen wird», sagt Eberle. Auf die Beratung folgten die Risikoaufklärung und die entsprechenden Fragen: «Rauchen Sie? Hat jemand in der Familie Brustkrebs gehabt? Warum möchten Sie Ihre Brüste vergrössern? Wie wichtig ist Ihnen das Gefühl in Ihren Brustwarzen?»

Es besteht das Risiko einer Infektion

«Ein Implantat ist ein Fremdkörper», sagt Häcki. «Sobald ein solches eingesetzt wird, besteht das Risiko einer Infektion.» Es sei aber schwierig, gegen die Infektion vorzugehen, weil es sich nicht um ein durchblutetes Gewebe handelt. «Wir versuchen deshalb vor der OP, so viele Bakterien wie möglich abzutöten.» Dies werde mit speziellen Seifen, Nasensalbe und Mundspülungen getan. Damit werde die Infektionsgefahr auf den tiefen Wert von einem Prozent minimiert. Platzen könne ein Implantat nicht. Es sei aber möglich, dass es sich verdreht. «Dann müsste die Prothese wieder herausoperiert und durch ein neues Implantat ersetzt werden.»

Die Risiken während der Operation sind laut Häcki relativ klein, da keine Vollnarkose gemacht wird. «Nach dem Beratungsgespräch gehen wir mit einem sehr guten Gefühl an die Operation heran», sagt Rossi. «Klar kennen wir jetzt die Risiken im Detail, aber wir vertrauen Doktor Häcki voll und ganz.» Eberle ergänzt: «Ich freue mich wirklich mega.»

20 Minuten wird auch an der Operation am 28. November dabei sein und in einem Video-Beitrag darüber berichten. Auch werden wir den Busenfreundinnen nach der Brustvergrösserung einen Besuch abstatten und sehen, wie zufrieden sie mit ihrem neuen Décolleté sind.

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