Illegaler Proviant: Kokain in Käse-Schinken-Sandwich versteckt
Aktualisiert

Illegaler ProviantKokain in Käse-Schinken-Sandwich versteckt

Das Znüni-Säckli eines Mannes ist der spanischen Polizei im Ferienort Benidorm ins Auge gestochen. Tatsächlich befand sich darin ein speziell belegtes Brötchen.

von
kko

Wegen Verdachts auf Drogenhandel hat die Polizei einen 29-jährigen Kolumbianer an einem Busbahnhof im südost-spanischen Ferienort Benidorm an der Costa Brava festgenommen.

Der Mann war den Beamten aufgrund seines Proviantbeutels aufgefallen. Tatsächlich fand sich darin ein überbackenes Käse-Schinken-Sandwich, das ausserdem mit über 100 Gramm Kokain «gewürzt» war. Ein Polizeifoto zeigt das aufgeklappte Brötchen mit neun kleinen, gut in Plastik verpackten Drogen-Kapseln.

Ein weiteres Kilogramm Kokain in der Wohnung

Bei einer Durchsuchung der Wohnung des 29-Jährigen in Benidorm stiessen die Beamten auf ein weiteres Kilogramm Kokain sowie auf Marihuana, schreibt die Nachrichtenagentur AFP. Der 20-jährige Landsmann und Mitbewohner des mutmasslichen Dealers wurde ebenfalls verhaftet.

Spaniens enge Beziehungen zu seinen ehemaligen Kolonien in Lateinamerika haben das Land zu Europas Hauptumschlagplatz für Kokain gemacht.

Erst gestern meldete die spanische Polizei einen Rekord-Drogenfund. Im Hafen von Algeciras entdeckte sie in einem aus Costa Rica kommenden Container mit Ananas 2,5 Tonnen Kokain.

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