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«Sennentuntschi»Koks, Girls: War da was, Steiner?

Kokain, Schuldenberg, Escort-Girls und Erschleichung von Fördergeldern: «Sennentuntschi»- Regisseur Michael Steiner (40) ist ruiniert.

von
Yvonne Zurbrügg

«Sennentuntschi» sollte im Herbst in die Kinos kommen, stattdessen streiten sich die Schweizer Filmförderer seit nunmehr acht Monaten über die Fertigstellung des Films. Regisseur Michael Steiners Produktionsfirma steht mit knapp 5,5 Millionen Franken in der Kreide, die Film-Crew wartet bis heute auf den Lohn.

Weshalb von den Förderern kein Geld nachfliesst, deckte jetzt die «Weltwoche» auf: Kokain und Escort-Girls seien im Spiel. Von Zürich bis Locarno gelte es als «­offenes Geheimnis», dass Steiner ­Kokain in hohen Dosen konsumiere. Die gemieteten Damen seien ein Beweis dafür, wie die Filmemacher ihr Budget verjubelten: Steiners ­Ex-Geschäftsführer Bruno Seemann habe für die Dienste der Escort-Girls mit der Firmenkreditkarte bezahlt. Zu beidem wollte Steiner ­gegenüber 20 Minuten keine Stellung beziehen.

Und für den Regisseur kommt es noch dicker: Das Bundesamt für Kultur fordert von ­Steiners hochverschuldeter Firma eine Million Franken ­zurück. Die sollen er und Seemann sich durch unwahre Angaben erschlichen haben. Das Regie-Wunderkind ist wohl ruiniert.

Michael Steiner prüft laut einer Medienmitteilung rechtliche Schritte gegen die «Weltwoche».

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