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Anders als abgemachtKollege sticht junger Frau Penis-Tattoo auf Rücken

Ihr Tattoo hatte sich Jasmin S. ganz anders vorgestellt. Denn statt eines Yin-Yang-Zeichens schmückt nun ein Penis ihren Rücken.

von
vbi
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Ihr bester Kollege wollte ihr ein Yin-Yang-Tattoo stechen, entschied sich dann aber anders.

Ihr bester Kollege wollte ihr ein Yin-Yang-Tattoo stechen, entschied sich dann aber anders.

Screenshot Facebook / abcpix.net
Ähnlich betrogen wurden auch Frauen in Brasilien: Im November 2013 wurde da ein Scharlatan-Tätowierer entlarvt. Diese Frau wollte sich den tiefsinnigen Statz «Du bist für das verantwortlich, was du gezähmt hast». Daraus wurde aber «Poulet- und Nudelsuppe».

Ähnlich betrogen wurden auch Frauen in Brasilien: Im November 2013 wurde da ein Scharlatan-Tätowierer entlarvt. Diese Frau wollte sich den tiefsinnigen Statz «Du bist für das verantwortlich, was du gezähmt hast». Daraus wurde aber «Poulet- und Nudelsuppe».

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«Gott ist Liebe» hatte sich dieser Mann gewünscht. Tätowierer Andu schrieb etwas anderes: «Ich hasse meinen Job.»

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jornalvdd.com

Eigentlich wollte sich Jasmin S. von ihrem besten Freund Kevin E. das Yin-Yang-Zeichen tätowieren lassen. Der ist Hobby-Tätowierer und hatte bereits seine Ex-Freundin schön verziert.

Zu «Bild» sagte die 21-Jährige: «Er war mein ehemaliger bester Freund. Er hatte mir versprochen, ein chinesisches Yin-Yang-Zeichen zu tätowieren.» Und das Zeichen habe er auch korrekt vorgemalt.

«Habe nur noch geheult»

Doch dann änderte der 21-Jährige seine Meinung. Statt des gewünschten Zeichens stach er ihr einen Penis und das Wort «Fuck» auf den Rücken. Als die Österreicherin den Horror im Spiegel sah, forderte sie Kevin E. auf, die Tätowierung zu überstechen.

Doch statt das Tattoo zu verschönern, machte er es noch viel schlimmer, indem er «Pascal» und weiteres Gekritzel tätowierte. Das Opfer sagt, dass es in den darauf folgenden Wochen nur noch geweint habe. Letzten Oktober ging Jasmin S. dann zur Polizei.

Viele haben Mitleid

Nun wurde der Tätowierer verurteilt. Dreieinhalb Jahre muss Kevin E. ins Gefängnis, wegen Körperverletzung und verschiedener anderer Delikte. Allerdings ist das Urteil noch nicht rechtskräftig. Als der Richter ihn fragte, warum er seine Kollegin so verunstaltet habe, soll er «einfach so» geantwortet haben.

Das Tattoo-Opfer ist derzeit im achten Monat schwanger und kann sich keine Verschönerung leisten. Viele Österreicher haben Mitleid mit der jungen Frau. Gemäss «Heute» springt deshalb ein Fernsehsender ein. Nach der Geburt ihres Kindes soll der Wiener Tattoo-Künstler Danny Shoestar aus ihrem Rücken ein Kunstwerk machen.

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